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WKOÖ: "Wenn Politik Regeln vorgibt, muss sie die dafür nötigen Mittel bereitstellen"

Tips LogoAnna Stadler, 05.11.2021 16:16

OÖ. Kritik übt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer an den neuen Maßnahmen: Sie fordert 3-G für den Arbeitsplatz so lange, bis es ein ausreichendes PCR-Angebot gibt.

Doris Hummer (Foto: WKOÖ/Wakolbinger)
Doris Hummer (Foto: WKOÖ/Wakolbinger)

„Bei der heimischen Wirtschaft ist Feuer am Dach! Die bereits angekündigten neuen Corona-Maßnahmen, die womöglich noch weiter verschärft werden, stellen unsere Betriebe vor eine untragbare Situation“, übt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer erneut heftige Kritik an den aktuellen politischen Lösungsansätzen zur Eindämmung der explodierenden Fallzahlen.

Laut Hummer müsse weiterhin die 3-G-Regel für den Arbeitsplatz gelten, bis es landesweit ausreichende und schnell erreichbare PCR-Test-Möglichkeiten gibt. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass die Testergebnisse schnell vorliegen. „Das alles ist aktuell nicht gegeben“, so Hummer. „Ganz im Gegenteil: wir sind noch beängstigend weit davon entfernt!“ Sollte die Politik dennoch 2,5-G oder gar 2-G vorgeben, fordert Hummer Kompensationszahlungen für alle Unternehmen, die darunter leiden. „Wenn die Politik Regeln vorgibt, dann muss sie auch die dafür nötigen Mittel bereitstellen. Es ist nicht hinnehmbar, die vielfach schweren geschäftlichen Konsequenzen von verschärften Covid-Regeln einfach unseren Firmen umzuhängen und sie dann im Regen stehen zu lassen. Ich erwarte und fordere hier zufriedenstellende Perspektiven.“


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