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OÖ. Am heutigen 11. Februar wird international der Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft begangen und soll auf die entscheidende Rolle, die Mädchen und Frauen in der Wissenschaft und Technologie spielen, aufmerksam machen.

LH-Stellvertreterin Christine Haberlander im Gespräch mit Elgin Drda (li.), Vizerektorin für Medizin der Johannes Kepler Universität Linz. Foto: LandOÖ/Daniel Kauder

An der Medizinischen Fakultät in Linz gibt es deswegen jährlich einen sogenannten „MED-Call“, wodurch Forscherinnen und Forscher unter anderem bei individuellen Projekten unterstützt werden, insbesondere auch zur Unterstützung wissenschaftlicher Karrieren von Frauen, etwa von Wiedereinsteigerinnen. Zudem werden zwei Tenure-Track-Stellen – diese bieten die Chance, nach einer befristeten Bewährungszeit eine Lebenszeitprofessur zu erhalten – in einem höchst interessanten Forschungsfeld „Transformative health care“ ausgeschrieben, bei welchen besonders Frauen ermutigt werden, sich zu bewerben.

„Frauen in Medizin und Wissenschaft zu fördern, ist ein besonderes Anliegen von mir. An der Medizinischen Fakultät der JKU ist die Bilanz sehr erfreulich: Knapp 52 Prozent unserer Medizinstudierenden sind weiblich, beim Doktoratsstudium 'Medical Sciences' beträgt der Frauenanteil 38 Prozent. Auch bei den Lehrstuhl-Besetzungen steigt der Anteil engagierter und kompetenter Frauen kontinuierlich. Bei den fünf zuletzt besetzten Professuren haben sich vier Frauen durchgesetzt“, freut sich Elgin Drda, Vizerektorin für Medizin der Johannes Kepler Universität Linz.

„Es braucht spezielle Programme“

„Die immer größere Qualifikation von Frauen in der Wissenschaft und Forschung, vor allem in sehr männerdominierten Berufsfeldern, ist seit Jahren unser vordringliches Ziel, um Frauen zu ermutigen und veraltete Sichtweisen auszuräumen. Dies wird vor allem durch die Forcierung von Frauen in technischen Schulen bzw. Studienrichtungen erreicht. Es braucht aber auch spezielle Programme, wie das Projekt 'FIT – Frauen in die Technik', das Mentoring-Programm für Mädchen in den oö. HTL's, den Girl's Day, und viele mehr. Diese Initiativen sind Erfolgsprogramme, die unter anderem dazu beitragen, dass sich mehr Mädchen in Oberösterreich für Berufswege in Wissenschaft und Technik entscheiden“, betont Frauenreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander und führt weiter aus: „Aber auch etwa im Bereich der Medizin braucht es die Wissenschaftlerinnen.“


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