Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WIEN/OÖ. Das Krisengremium Bundesregierung hat am Dienstag zu den zuletzt gesunkenen Gasspeicherraten getagt. Österreich bleibt aktuell in der Frühwarnstufe. Appelliert wird aber, so weit wie möglich auf alternative Energieträger umzurüsten. Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer fordert in einer Stellungnahme handfeste Maßnahmen und weitere Anstrengungen.

Symbolfoto (Foto: Chepko Danil/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: Chepko Danil/stock.adobe.com)

Großverbrauchern wie Industrie und Kraftwerken wird angeordnet, so weit wie möglich auf alternative Energieträger – besonders Erdöl – umzurüsten. Der Staat wolle hier entstehende Kosten ersetzen.

Mithelfen, einzusparen

Die Bevölkerung soll sich auf die kommende Heizsaison vorbereiten und mithelfen, Strom und Gas einzusparen, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) in einer Pressekonferenz nach dem Krisengipfel. So wird appelliert, etwa Gasthermen warten zu lassen und Heizkörper zu entlüften.

Zur Energielenkung wird es auch eine Verordnung geben, die in Begutachtung geschickt werde. Vorerst weiter aufrecht bleibt die Frühwarnstufe im dreistufigen Gasnotfallplan.

Stelzer: „Kann nur ein erster Schritt sein“

Landeshauptmann Thomas Stelzer kommentiert das Ergebnis des Gipfels folgend: „Ich begrüße die Anstrengungen der Bundesregierung. Aber das Ergebnis des Bundes-Gas-Gipfels kann nur ein erster Schritt sein. Die Lage ist bedrohlich und mit losen Empfehlungen und Vorschlägen allein werden wir nicht durch eine Gas-Krise kommen. Es braucht handfeste Maßnahmen und weitere Anstrengungen – insbesondere bei der Suche nach alternativen Gasanbietern.“

Zudem vermisst der Landeshauptmann des industriestärksten Bundeslandes konkrete Maßnahmen zum Schutz von Industrie und Arbeitsplätzen: „Wird das Gas abgedreht, werden Arbeitsplätze von zigtausenden Menschen vernichtet und Betriebe zum Abwandern gezwungen. Es braucht jetzt rasch Lösungen und Klarheit – und nicht erst dann, wenn das Gas zu knapp wird.“

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Girls in politics: Schülerinnen diskutierten im Linzer Landhaus

Girls in politics: Schülerinnen diskutierten im Linzer Landhaus

OÖ. Knapp 40 Schülerinnen haben am 9. Oktober 2026 im Linzer Landhaus mit weiblichen Abgeordneten aller Fraktionen über Politik und Gleichstellung ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Bundesländer mit gemeinsamen Empfehlungen für den Kinderschutz

Bundesländer mit gemeinsamen Empfehlungen für den Kinderschutz

OÖ/INNSBRUCK. Bei einer Konferenz der österreichischen Kinderschutz-Landesräte in Innsbruck wurden Empfehlungen für einen verbesserten Kinderschutz ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Über 80 Firmen aus Oberösterreich bauen Googles Standort in Kronstorf

Über 80 Firmen aus Oberösterreich bauen Googles Standort in Kronstorf

OÖ/KRONSTORF. Rund 800 Menschen arbeiten derzeit auf der Baustelle des neuen Google-Rechenzentrums in Kronstorf. Nach aktuellen Angaben von ...

Tips - total regionalDavid Ramaseder
Österreichs EU-Botschafter im Austausch mit Oö. Landtag

Österreichs EU-Botschafter im Austausch mit Oö. Landtag

OÖ/LINZ. Österreichs Ständiger Vertreter bei der Europäischen Union, Botschafter Gregor Schusterschitz, besuchte den Oö. Landtag im Linzer ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Oberösterreich mit höchster Bedarfsdeckung beim Zivildienst

Oberösterreich mit höchster Bedarfsdeckung beim Zivildienst

OÖ. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 wurden in Oberösterreich 2.095 junge Männer zum Zivildienst zugewiesen. Bei einem gemeldeten ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Neue Kooperation: Bayern und Oberösterreich bündeln technologisches Know-how für die Zukunft

Neue Kooperation: Bayern und Oberösterreich bündeln technologisches Know-how für die Zukunft

OÖ. Mit offizieller Unterzeichnung am Dienstag, 6. Oktober startete eine vertiefende Zusammenarbeit zwischen Bayern und Oberösterreich in den ...

Tips - total regionalBrandstetter Olivia
Weitere Beiträge