Kinderbildung: Verhandlungen und Streikandrohung
OÖ. Seit Montag finden Verhandlungen für bessere Arbeitsbedingungen in den Oö. Kinderbildungseinrichtung mit dem Land OÖ statt. Die Gewerkschaften GPA und younioun haben Dienstagabend dennoch damit begonnen, die Betriebsräte, Personalvertreter und Beschäftigten auf etwaige Warnstreiks vorzubereiten.

Am 21. Oktober hatte LH-Stellvertreterin, Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander wie berichtet angekündigt, in Verhandlungen zu treten, nach dem von der Gewerkschaft mit Warnstreiks gedroht wurde. Diese finden nun statt.
Oberstes Ziel: Ergebnis am Verhandlungstisch
„Wir begrüßen es, dass nun endlich ernsthafte Verhandlungen stattfinden. Diese müssen aber zu spürbaren Ergebnissen führen, die dann umgehend realisiert werden“, betont Mario Kalod, Landessekretär der Gewerkschaft younion.
„Unser oberstes Ziel ist es, am Verhandlungstisch so rasch wie möglich ein Ergebnis zu erreichen, das spürbare und nachhaltige Entlastungen bringt“, sagt Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA OÖ. „Sollte dies nicht gelingen, muss das Land OÖ aber damit rechnen, dass wir mit den Kollegen die gewerkschaftlichen Maßnahmen fortsetzen werden.“
Die Bereitschaft der Beschäftigten sei seit den letzten Monaten groß, sich vehement für laut Gewerkschaften dringend notwendige Verbesserungen einzusetzen. Betroffen davon seien nicht nur Kindergärten und Krabbelstuben, sondern auch Horte und die Nachmittagsbetreuung.
Erste Streikschulungen
Trotz der laufenden Verhandlungen bereite man sich auf den Ernstfall vor, Dienstagabend fanden die ersten Streikschulungen für den Linzer Raum in der Leondinger Kürnberghalle statt. Am Mittwoch findet ein Treffen in Ried statt, am Donnerstag eine Online-Veranstaltung.


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