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OÖ. Am 1. April startet die neue Förderperiode der Niederlassungsprämie für junge Hofübernehmer des Agrarressorts des Landes OÖ. Durchschnittlich gehen pro Jahr etwa 420 Anträge bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft ein.

Symbolfoto (Foto: VisualProduction/stock.adobe.com)
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Mit der Niederlassungsprämie des Agrarressorts werden Hofübernehmer gefördert, die bei der Antragstellung höchstens 40 Jahre alt sind, erstmals die Betriebsführung aufnehmen, zumindest den Facharbeiter haben und ein umfassendes Betriebskonzept vorlegen. Die detaillierten Fördervoraussetzungen zur Niederlassungsprämie sind unter www.land-oberoesterreich.gv.at/294232.htm zu finden.

In der vergangenen Förderperiode wurden 3.130 Anträge gestellt, durchschnittlich gehen jährlich etwa 420 Anträge bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft ein. In der bis Ende März laufenden Förderperiode wurden 32,2 Millionen Euro bewilligt und bislang 27,6 Millionen Euro ausbezahlt.

„Jung, ambitioniert und bestens ausgebildet“

Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP): „Oberösterreichs Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer haben eine konkrete Vorstellung von der Zukunft ihrer Höfe. Sie legen heute den Grundstein für die klimaschonende und sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Energie von morgen. Sie sind jung, ambitioniert und bestens ausgebildet. Mit der Hofübernahme setzen viele neue Akzente. Genau durchdachte Betriebskonzepte zielen auf die Marktentwicklungen der Zukunft, die Wünsche der Konsumenten und die eigenen Vorlieben und Begabungen ab. Das garantiert eine erfolgreiche Landwirtschaft in Oberösterreich und eine stabile Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und auch sauberer Energie.“

So jung und weiblich ist die oö. Landwirtschaft

Österreichs Landwirte sind vergleichsweise jung. Bundesweit wird jeder fünfte bäuerliche Betrieb von einer Person unter 40 Jahren geführt. „Damit ist die heimische Landwirtschaft die jüngste im EU-Vergleich“, freut sich Michaela Langer-Weninger. „Knapp elf Prozent sind sogar unter 35 Jahren.“ Zum Vergleich: Im EU-Schnitt ist eine Mehrheit (fast 60 Prozent) 55 Jahre oder älter. Lediglich elf Prozent sind unter 40 Jahren.

Positiv sticht die heimische Landwirtschaft auch im Hinblick auf den Frauenanteil hervor. Während auf EU-Ebene sieben von zehn Betriebsführern Männer sind, werden in Oberösterreich bereits 40 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt.

 


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