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Stefanie Lindstaedt als Gründungsrektorin der Linzer Digital-Uni bestätigt

Tips LogoAnna Fessler, 11.04.2023 16:51

OÖ/LINZ. Das Bildungsministerium hat die Überprüfung der Aufsichtsbeschwerde bezüglich der Wahl von Stefanie Lindstaedt als Gründungsrektorin des IDSA abgeschlossen und konnte keine Verletzung der Verfahrensvorschriften feststellen. Somit ist Lindstaedt als Gründungsrektorin bestätigt.

Die Gründungsrektorin der IDSA Stefanie Lindstaedt (Foto: Know-Center GmbH)
Die Gründungsrektorin der IDSA Stefanie Lindstaedt (Foto: Know-Center GmbH)

Das Ministerium teilte am Dienstag mit, dass es nach sorgfältiger Prüfung der Beschwerde von Fabasoft-Chef Helmut Fallmann und der Stellungnahme durch das Gründungskonvent keine aufsichtsbehördliche Aufhebung der Wahl der Gründungsrektorin geben wird. Somit ist Lindstaedt als Gründungsrektorin der IDSA bestätigt.

Überprüfung abgeschlossen

Die Überprüfung der Beschwerde habe keine Verletzung der relevanten Verfahrensvorschriften ergeben, so das Bildungsministerium. Der Gründungskonvent habe sich hinsichtlich der Auswahlentscheidung nachvollziehbar mit der Erfüllung der Auswahlkriterien durch die Bewerber auseinandergesetzt. Gemäß Bundesgesetz über die Gründung des Institute of Digital Sciences Austria unterliegt die Universität der Aufsicht des Bundes.

Fabasoft-CEO und Mitglied des Gründungskonvents Helmut Fallmann hatte nach der Wahl von Lindstaedt die Rechtmäßigkeit der Bestellung angezweifelt und eine Beschwerde an das Ministerium eingebracht. Lindstaedt habe keinerlei Erfahrung in der Leitung einer Universität, hieß es darin. Das Gründungskonvent wies die Vorwürfe entschieden zurück und wollte sich rechtliche Schritte gegen Fallmann vorbehalten.

„Vertragsverhandlungen können aufgenommen werden“

„Nun können die Vertragsverhandlungen mit der designierten Präsidentin aufgenommen werden.”, reagierte die Vorsitzende des Konvents, Claudia von der Linden, auf die Mitteilung des Ministeriums. „Ziel des Gründungkonvents ist es, sachliche und fachlich fundierte Entscheidungen zu treffen. Von besonderer Bedeutung ist die mittel- bis langfristige Etablierung und Positionierung der neuen Universität.”, so von der Linden abschließend.

Fallmann tritt als Mitglied des Gründungskonvents zurück

Helmut Fallmann nahm die Entscheidung des Ministeriums zum Anlass, um noch am Dienstagabend als Mitglied des Gründungskonvents zurückzutreten. Er ist der Ansicht, dass „trotz der offensichtlichen Mängel bei wesentlichen Verantwortungsträgern sowie der Aufsichtsbehörde kein Interesse an der Herstellung einer rechtskonformen Zusammensetzung des Gründungskonvents besteht.“ Es sei ihm daher unmöglich, weiter im Konvent mitzuarbeiten.

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