Wirtschaftsbund Oberösterreich traf sich zur Herbstklausur in Windischgarsten
WINDISCHGARSTEN/OÖ. Bei der Herbstklausur des Wirtschaftsbundes Oberösterreich in Windischgarsten standen die dringlichsten Maßnahmen und Schwerpunkte für die politische Arbeit 2024 im Fokus.

„Als Wirtschaftsbund ist es unsere Aufgabe, die Stimme zu erheben und interessenspolitisch die Dinge zu fordern, die es braucht – gerade jetzt in einer Zeit, wo es wieder schwieriger wird“, so Wirtschaftsbund-Landesobfrau Doris Hummer. Erfreulich sei, dass mit der Abschaffung der kalten Progression nun viele Anliegen des Wirtschaftsbundes berücksichtigt werden würden. Durch die Anhebung der Grenzen der Steuertarifstufen wurde die Forderung nach höheren Nettolöhnen umgesetzt. Die steuerliche Begünstigung von geleisteten Überstunden setze die richtigen Leistungsanreize, so der Wirtschaftsbund.
Steuer- und Abgabenquote auf Arbeit als Leistungshemmer
„Die Perspektiven hinsichtlich der Konjunktur bereiten den Unternehmen Sorgen. Weitere Entlastungsschritte und Leistungsanreize sind das Gebot der Stunde. Wir werden uns daher weiterhin in unserer Region als schlagkräftige Interessensvertretung für die Betriebe einsetzen, um sie bestmöglich zu unterstützen“, so Wirtschaftsbund-Bezirksobmann Klaus Aitzetmüller.
Persönliche Leistungsbereitschaft und gelebte Eigenverantwortung seien der wichtigste Schlüssel, um die künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Aus Sicht des Wirtschaftsbundes ein wesentlicher Leistungshemmer: die hohe Steuer- und Abgabenquote auf Arbeit. Hinzu komme die Tatsache, dass sowohl eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit als auch ein Arbeiten über das Pensionsalter hinaus unattraktiv gemacht werden. Ein Mehr an Arbeit und Leistung dürfe nicht durch ein Mehr an Bürokratie, Steuern und Abgaben bestraft werden, zeigt sich der Wirtschaftsbund Oberösterreich überzeugt.
Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv
Neben den politischen Schwerpunkten stand bei der Klausur auch die Organisationsstruktur auf der Tagesordnung. Die neuen Kampagnen „be yourself – MeinJob.MeinLeben“ sowie die Businessplattform „glei.do“ wurden dabei ebenso besprochen wie die Mitglieder- und Ortsgruppenstruktur. „Der Wirtschaftsbund entwickelt sich sowohl bei den Mitgliederzahlen als auch bei den Ortsgruppen in ganz Oberösterreich positiv“, resümiert Landesgeschäftsführer Wolfgang Greil. Auch die gute Zusammenarbeit mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, der EU-Abgeordneten Angelika Winzig sowie dem Wirtschaftsbund Österreich mit Generalsekretär Kurt Egger sei bei dieser Tagung deutlich sichtbar geworden.


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