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EU-Wahl Trendprognose: Die Reaktionen aus Oberösterreich

Tips Logo Karin Seyringer, 09.06.2024 20:46

OÖ/BRÜSSEL. Die EU-Wahl ist geschlagen, laut Trendprognose (17 Uhr) liegt in Österreich die FPÖ an der Spitze (27 Prozent), ÖVP und SPÖ liefern sich ein Rennen um Platz zwei, mit 23,5 bzw. 23 Prozent. Grüne und NEOS liegen jeweils bei etwa 10,5 Prozent.

 (Foto: Business Pics/stock.adobe.com)
(Foto: Business Pics/stock.adobe.com)

Die KPÖ erreicht laut Trendprognose drei Prozent, die Liste DNA 2,5 Prozent. Die Schwankungsbreite liegt bei 2,5 Prozent.Veröffentlicht werden dürfen die Ergebnisse erst nach EU-weiten Wahlschluss um 23 Uhr.

Auf europäischer Ebene sieht es laut ersten Zahlen für einen klaren Sieg des Mitte-rechts-Bündnisses der Europäischen Volkspartei (EVP) aus.

FPÖ: „Mit FPÖ auf ein besseres Europa bauen“

FPÖ OÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner in einer ersten Stellungnahme: „Die Bürger haben heute ganz klar dem Zentralisierungswahn der EU ebenso eine Absage erteilt wie der bürokratischen Regulierungswut der Eurokraten“, dankt er in der Aussendung auch dem freiheitlichen oö. Spitzenkandidaten Roman Haider. Und weiter: „Mit ihrer Stimme für die FPÖ haben die Bürger sich heute klar gegen die Aushöhlung der Familie als Grundstein unserer Gesellschaft ausgesprochen.“ Das Ergebnis sei auch eine „sehr deutliche Absage an die Klimahysterie“.

OÖVP: „Verluste bei Regierungsparteien und ein Trend hin zu den Rändern“

OÖVP-Landsgeschäftsführer Florian Hiegelsberger: „Was wir bisher sehen, sind Verluste bei Regierungsparteien und ein Trend hin zu den Rändern. Für Österreich zeigt sich ein Bild, das sich schon seit längerem abgezeichnet hat und im Vorfeld ungefähr so prognostiziert wurde. Alle jene, denen die ÖVP wichtig ist, können mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Unser Wahlziel war, dass wir mit Angelika Winzig weiterhin im EU-Parlament vertreten sind. Es zeichnet sich ab, dass uns das gelingen wird“, so Hiegelsberger in einer Aussendung. Winzig werde weiter in der EU für effiziente Entbürokratisierung und für eine konsequente Migrationspolitik eintreten.

OÖVP-Spitzenkandidatin Angelika Winzig: „Ich bedanke mich bei allen, die mir mit einer Vorzugsstimme ihr Vertrauen geschenkt haben. Dieser Zuspruch ist mein Ansporn, Europa besser zu machen. Das österreichweite Ergebnis für die Volkspartei ist alles andere als erfreulich. Jetzt heißt es, die Ärmel aufzukrempeln und an einem besseren Europa zu arbeiten.“

„Platz zwei noch offen“

SPÖ-Landesparteichef Michael Lindner sieht im ORF Oberösterreich das Rennen um Platz zwei noch offen. „Hannes Heide wird Oberösterreichs Interessen im Europaparlament wieder vertreten können.“ Viele Menschen seien zurecht unzufrieden, weil die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene Maßnahmen gegen die Teuerung verabsäumt hätten. Für die SPÖ gehe es nun darum, einen Kanzler Kickl zu verhindern.

Der Grüne Landessprecher Stefan Kaineder bedankt sich „bei den vielen Menschen, die ihre Stimme dem Klimaschutz gegeben haben.“ Klimaschutz müsse oberste Priorität haben, in Europa und in Österreich. Das sei auch der Ansporn für die Nationalratswahlen, so Kaineder gegenüber ORF Oberösterreich.

„Stolz auf das beste Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl“ zeigt sich NEOS-Landessprecher Felix Eypeltauer. Das bestätige den Kurs der proeuropäischen Mitte

 


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