Linz AG: Halbierung der Strompreisbremse bedeutet keine Teuerung für Kunden
LINZ. Die Strompreisbremse ist mit Juli für alle gesunken. Der staatliche Zuschuss wurde von maximal 30 auf 15 Cent pro Kilowattstunde gesenkt. Laut Linz AG bringe das keine Teuerung für ihre Kunden.

Die Stromkostenbremse unterstützt noch bis Ende des Jahres den Energiepreis für ein Grundkontingent von 2.900 kWh pro Jahr. Der maximale Zuschuss beträgt seit 1. Juli 15 Cent/kWh netto. Der Kunde bezahlt dabei immer 10 Cent/kWh selbst. Wenn also der Energiepreis des Stromlieferanten über 25 Cent/kWh liegt, trägt der Kunde die Kosten (zuzüglich zu den 10 Cent/kWh).
Die Linz AG informiert: Da alle Stromtarife der LINZ AG – auch ohne Rabatte – deutlich unter 25 ct/kWh liegen würden, führe die Halbierung der Förderung für LINZ AG-Stromkunden zu keiner Teuerung. „Wir haben uns auch während der schwierigen letzten beiden Jahren um faire Tarife bemüht. Die einzige, moderate Tariferhöhung erfolgte am 1. Juli 2022, seither gab es keine Erhöhung – weder 2023 noch 2024“, sagt der Leiter des LINZ AG-Energievertriebs, Peter Steinberger.
Auf der Website der für Strom und Gas zuständigen Regulierungsbehörde E-Control gibt es einen Stromkostenbremse-Rechner, mit dem annähernd errechnet wird, welchen Beitrag der Bund zur Stromrechnung beisteuert. Mit dem Tarifkalkulator der E-Control lassen sich die Energiepreise (Strom und Gas) vergleichen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden