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LINZ. Wichtige Förderung durch das Land Oberösterreich gilt auch für kommendes Schuljahr. Seit 1996 bereits zwei Millionen Euro für Unterstützung aufgewendet.

Handwerker sind in Oberösterreich gefragt. (Foto: Aycatcher/stock.adobe.com)
Handwerker sind in Oberösterreich gefragt. (Foto: Aycatcher/stock.adobe.com)

Die Bauhandwerkerschule und ihre Absolventen sind ein wichtiger Bestandteil in der heimischen Bauwirtschaft. Dabei ist die Existenz der Schule, die in den saisonal auftragsarmen Wintermonaten Maurer, Zimmerer und Steinmetze aus- und weiterbildet, keine Selbstverständlichkeit. Diese war nach der Novellierung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes Ende 1995 gefährdet. Erst ein Sonderkollektivvertrag auf Bundesebene, auf dessen Grundlage für die Dauer des Schulbesuchs zwei Drittel der Lohnkosten vom AMS bzw. vom Europäischen Sozialfonds übernommen werden, hat den Weiterbestand abgesichert.

Ergänzend dazu ist es dem Branchenverbund Bauwirtschaft der Wirtschaftskammer Oberösterreich gelungen, eine Zusatzförderung des Wirtschaftsressorts der oö. Landesregierung für die betroffenen Dienstgeberbetriebe in Höhe von 1.000 Euro je Schüler und Schuljahr zu erhalten. „Diese befristete Unterstützung des Landes wird auch für das Schuljahr 2024/2025 fortgesetzt“, konnte nun Markus Hofer, Geschäftsführer des Branchenverbunds, bekannt geben Eine entsprechende Zusage hat Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bereits gegeben. „Die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in den Bauhandwerkerschulen leistet einen wichtigen Beitrag dazu, unseren Betrieben die dringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Deshalb unterstützt das Land Oberösterreich ganz bewusst dieses Weiterbildungsangebot. Seit 1996 hat das Land für diese Unterstützung für Bauhandwerkerschüler bereits mehr als zwei Millionen Euro aufgewendet“, betont Achleitner.

Die oö. Bauhandwerkerschüler werden vornehmlich an der HTL in Linz, Salzburg und Hallein ausgebildet. Die Abschlussprüfung berechtigt u. a. zur Lehrlingsausbildung und eröffnet neue Berufschancen. Die Bauhandwerkerschule umfasst auch die Qualifikation eines Werkmeisters (Poliers) und bereitet auf den Fachteil der Berufsreifeprüfung vor. Auch eine anschließende Diplomausbildung wird möglich.


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