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Tips Logo Online Redaktion, 13.08.2024 10:30

OÖ. Die Bevölkerung in Oberösterreich lehnt mit überwältigender Mehrheit den Anbau von gentechnisch veränderten (GVO) Pflanzen ab. Diesem Grundbedürfnis der Gesellschaft folgend ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Oberösterreich verboten. Nach dem Motto „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ wurde auch heuer im Auftrag der OÖ Landesregierung wieder ein „GVO-Monitoring“ durchgeführt. 

Probenahme für GVO-Untersuchung bei Raps. (Foto: LK OÖ)
Probenahme für GVO-Untersuchung bei Raps. (Foto: LK OÖ)

„Bei den untersuchten Kulturen Soja, Raps und Mais wurden im wachsenden Bestand keine GVO-Verunreinigungen festgestellt. Die Kontrollen sollten weiter durchgeführt werden, um denKonsumentinnen und Konsumenten sowie den Verarbeitern von pflanzlichen Produkten größtmögliche Sicherheit zu geben, dass GVO-Pflanzen weder wissentlich noch unwissentlich aufden heimischen Feldern angebaut werden“, erläutern Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und LK-Präsident Franz Waldenberger.

60.000 Proben durchgeführt

Im Rahmen des Monitorings wurden bei Mais, Soja und Raps Blattproben auf 120 zufällig ausgewählten Feldern entnommen. Beprobt wurden etwa 500 Pflanzen je Feld. Insgesamt wurden so 60.000 Pflanzen beprobt. Dieses Monitoring wurde bereits zum neunten Mal durchgeführt. Die effizienteste Kontrolle der Gentechnikfreiheit am Feld stellt die Kontrolle des Ausgangsmaterials – das ist das Saatgut – dar. „Mit der Kontrolle des Saatgutes wird sozusagen das Nadelöhr bei der Pflanzenproduktion kontrolliert“, erklärt Agrar-Landesrätin Michaela Langer Weninger. Dies wird vom Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) durchgeführt. Heimische Saatzucht-Unternehmen verzichten auf die Züchtung und den Vertrieb von GVO-Saatgut. Jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass verunreinigtes Saatgut von ausländischen Firmen zur Aussaat kommt. Das Saatgut dieser Händler ist von den BAES-Proben nicht umfasst.


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