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16,25 Millionen Euro für Oberösterreichs Feuerwehren im Jahr 2026

Tips Logo Baumgartner Anna, 05.01.2026 11:44

OÖ/LINZ. Ein einsatzreiches Jahr liegt hinter den oberösterreichischen Feuerwehren. Das Land wolle auch künftig kräftig in deren Ausstattung und Einsatzfähigkeit investieren, wie betont wird. Für 2026 wurde dafür ein umfassendes Feuerwehrbudget in der Höhe von 16,25 Millionen Euro beschlossen.

Oberösterreich schnürt Sicherheitspaket von 16,25 Millionen Euro. (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)
Oberösterreich schnürt Sicherheitspaket von 16,25 Millionen Euro. (Foto: Land OÖ/Tina Gerstmair)

„Ein einsatzreiches Jahr liegt hinter unseren Feuerwehren. Dabei konnten wir uns Tag für Tag, rund um die Uhr auf diese verlassen. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren wiederum dürfen sich auf uns, das Land Oberösterreich, verlassen. 16,25 Millionen Euro investieren wir 2026 in modernste Ausrüstung, fortschrittliche Technik und die Ausbildung unserer Einsatzkräfte!“, betont Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP).

Allein zum Jahreswechsel seien 91 Feuerwehren bei 75 Einsätzen im Dienst gewesen. „Unsere Feuerwehren haben einmal mehr großartige Leistungen erbracht. Anspruchsvolle Einsätze haben gezeigt, wie vielseitig und gut ausgebildet die Frauen und Männer der Feuerwehren im Lande sind, dadurch rasch Hilfe leisten können und somit Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten!“, so die Landesrätin.

Zentrale Budgetposten 2026

Das Feuerwehrbudget 2026 umfasst mehrere Schwerpunkte. Vorgesehen sind unter anderem:

  • 9,4 Millionen Euro für Investitionen zur Anschaffung von Geräten,
  • 3,3 Millionen Euro aus dem Feuerwehr-Paket des Bundes,
  • 310.000 Euro Landesmittel für Ermessensausgaben,
  • 570.000 Euro für Warnanlagen,
  • 350.000 Euro für das Tunnel-Feuerwehr-Paket sowie
  • 253.000 Euro für die Unfallversicherung der Kameradinnen und Kameraden.

Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gelte: „Die Feuerwehren sind für unser Land unverzichtbar. Deshalb investieren wir im kommenden Jahr gezielt 16,25 Millionen Euro in das heimisches Feuerwehrwesen“, erklärt Langer-Weninger und ergänzt: „Ich bedanke mich bei den Frauen und Männern der oö. Feuerwehren für ihr unermüdliches Engagement. Es ist alles andere als selbstverständlich, mit wie viel Hingabe und Mut sich unsere Florianis für unsere Sicherheit engagieren, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.“

Anpassungen im Feuerwehrgesetz geplant

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf rechtlichen Nachschärfungen. Das im Frühjahr 2025 novellierte Feuerwehrgesetz habe sich als praxistauglich erwiesen, heißt es. Dennoch seien Anpassungen notwendig. Während die Suspendierung eines Feuerwehrmitglieds bereits möglich ist, gilt dies bislang nicht für gewählte Funktionäre. Bei grobem Fehlverhalten könne die Feuerwehr und deren Einsatzfähigkeit leiden, wie betont wird.

„Die Einsatzfähigkeit und Schlagkräftigkeit jeder einzelnen Feuerwehr stehen für uns an oberster Stelle. Mit den geplanten Anpassungen wird diesem Anspruch Rechnung getragen“, so die Landesrätin.

Mehr Handlungsspielraum für Feuerwehren

Angesichts steigender Einsatzzahlen wurde auch die Gemeindefinanzierung neu angepasst. Ziel sei es, den Feuerwehren mehr Handlungsspielraum zu geben. „So stehen die Mannschaftskosten, auch im Falle des Härteausgleichs, den Feuerwehren frei zur Verfügung“, erklärt Michaela Langer-Weninger abschließend.


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