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OÖ. Die Arbeiterkammer OÖ und die Johannes Kepler Uni Linz verleihen auch 2026 wieder den AK-Wissenschaftspreis. Bis 15. Juni können junge Forschende Arbeiten einreichen.

Vor wenigen Tagen wurden die Preisträger des AK-Wissenschaftspreises 2025 ausgezeichnet, v. l. Mario Becksteiner (AK OÖ / WSG), AK OÖ-Präsident Andreas Stangl, Preisträgerin Daniela Paschinger-Ecker, Preisträger Robert Fischer und Timna Reisenberger (AK OÖ / WSG) (Foto: AK OÖ/Staudinger)

„Der AK-Wissenschaftspreis unterstützt junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die sich mit Themen beschäftigen, die für Arbeitnehmer von großer Bedeutung sind. Ihre Forschung liefert wichtige Impulse für eine Arbeitswelt, die sich laufend verändert“, so Arbeiterkammer OÖ-Präsident Andreas Stangl.

Zwei Kategorien

Die Preise werden in zwei Kategorien vergeben, wobei in der Kategorie „Dissertationen und wissenschaftliche Artikel“ Arbeiten bis zum 15. Juni 2026 eingereicht werden können.

Zugelassen sind Arbeiten, die 2025 fertiggestellt wurden oder 2026 fertiggestellt werden. Als Vergabekriterium zählt neben der wissenschaftlichen Qualität vor allem der praktische Wert für die Arbeitswelt.

Das Preisgeld beträgt insgesamt 9.000 Euro und wird an bis zu drei Preisträger vergeben.

Alle Infos zur Ausschreibung gibt's bei der Arbeiterkammer OÖ. 

In der zweiten Kategorie „Master- und Diplomarbeiten“ wurden bereits sieben Studierende in das Förderprogramm aufgenommen. Sie werden bis zum Abschluss ihrer Arbeiten in drei Kolloquien zum Schwerpunktthema „Gesundheit“ begleitet.

Preisträger 2025

Erst vor wenigen Tagen wurden die Preisträger des AK-Wissenschaftspreises 2025 ausgezeichnet. 23 Arbeiten in der Kategorie „Dissertationen und wissenschaftliche Artikel“ aus ganz Österreich wurden eingereicht.

Ausgezeichnet wurden

  • Daniela Paschinger-Ecker, Universitätsassistentin am Institut für Umweltrecht an der JKU. Sie untersuchte in ihrer Dissertation die Offenlegungspflicht von Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichtserstattung.
  • Lukas Lehner forscht an der Universität Edinburgh im Bereich der Sozialpolitik. Seine Dissertation beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Stärkung arbeitsloser Menschen beitragen können.
  • Christina Siegert forscht am Institut für Soziologie an der Universität Wien. Siegert untersuchte in ihrer Dissertation, wie sich Elternschaft auf das Armutsrisiko von Frauen und Männern in verschiedengeschlechtlichen Paarhaushalten auswirkt.

Der Preis in der Kategorie „Master- und Diplomarbeiten“ für hohe Praxisrelevanzging an Robert Fischer. Der gelernte Gastronomiefachmann studierte an der JKU Wirtschaftspädagogik. In seiner Diplomarbeit analysiert er die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf das Technostress-Niveau von Angestellten. „Der hohe Praxisbezug der Arbeit liefert fundierte Erkenntnisse für die KI-Nutzung am Arbeitsplatz und Empfehlungen, wie sich die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern beim Nutzen von KI-Anwendungen verbessern lässt“, heißt es von der Arbeiterkammer OÖ.


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