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Immobilienmarkt in OÖ laut WKOÖ stabil – Linz mit eigener Dynamik

Tips LogoKarin Seyringer, 25.03.2026 20:12

OÖ/LINZ. Der Immobilienmarkt in Oberösterreich zeigt sich weiterhin stabil. Das geht aus dem aktuellen Immobilienpreisspiegel 2026 der Wirtschaftskammer (WK) hervor. Über nahezu alle Segmente hinweg bewegen sich die Preise demnach moderat nach oben. Der Ballungsraum Linz aber entwickelt sich in einigen Segmenten anders als das Bundesland insgesamt.

 (Foto: ARAMYAN/stock.adobe.com)
(Foto: ARAMYAN/stock.adobe.com)

Im Bundesland Oberösterreich liegt der durchschnittliche Preis für Baugrundstücke bei 178,21 Euro pro Quadratmeter. Das entspricht einem Plus von 2,10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Eigentumswohnungen im Erstbezug kosten im Schnitt 2.768,35 Euro (plus 1,40 Prozent). Gebrauchte Eigentumswohnungen liegen bei 1.665,11 Euro (plus 2,52 Prozent). Auch Häuser verteuern sich moderat: Reihenhäuser auf 1.704,91 Euro (plus 1,23 Prozent), Einfamilienhäuser auf 1.854,37 Euro (plus 1,68 Prozent).

Mietwohnungen kosten durchschnittlich 8,18 Euro pro Quadratmeter (plus 1,87 Prozent).

Im gewerblichen Bereich steigen die Preise ebenfalls leicht: Betriebsgrundstücke auf 95,75 Euro (plus 3 Prozent), Büroflächen auf 8,53 Euro (plus 2,03 Prozent) und Geschäftslokale auf 9,47 Euro (plus 1,28 Prozent).

Landeshauptstadt als Ausreißer

Anders zeigt sich die Entwicklung in Linz als Ballungsraum. Die Dynamik setzt sich laut Immobilienpreisspiegel 2026 vom Bundeslandschnitt ab.

  • bei Baugrundstücken liegt Linz bei 606,43 Euro pro Quadratmeter und damit bei einem Plus von 0,75 Prozent 
  • Eigentumswohnungen im Erstbezug steigen auf 3.834,25 Euro pro Quadratmeter (plus 0,77 Prozent) 
  • Reihenhäuser steigen auf 2.378,27 Euro pro Quadratmeter (plus 0,39 Prozent) und Einfamilienhäuser auf 2.718,37 Euro pro Quadratmeter (plus 0,30 Prozent). 
  • Gleichzeitig legen gebrauchte Eigentumswohnungen in Linz auf 2.458,57 Euro pro Quadratmeter zu (plus 2,54 Prozent).
  • Neuwertige Mietwohnungen steigen auf 10,19 Euro pro Quadratmeter (plus 2,41 Prozent). 

„Eigene Marktdynamik“

„Oberösterreich zeigt einen stabilen Immobilienmarkt mit moderaten Preisbewegungen. Im Ballungsraum Linz sehen wir in mehreren Segmenten eine ebenso ruhige Preisbewegung, während Miete und urbane Nachfrage deutlich stärker anziehen. Das ist typisch für einen starken Verdichtungsraum mit eigener Marktdynamik“, analysiert Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKOÖ. 

Vor allem bei Büro- und Geschäftsflächen zeigt Linz zusätzliche Dynamik. Betriebsgrundstücke steigen auf 215,35 Euro pro Quadratmeter (plus 1,63 Prozent). Geschäftslokale kosten 28,13 Euro (plus 2,11 Prozent), Büroflächen 11,56 Euro (plus 5,67 Prozent).

„In Linz spielen wirtschaftliche Aktivität, Standortqualität und Nachfrage nach urbanen Flächen besonders stark zusammen. Wenn Büroflächen und Geschäftsflächen deutlich anziehen, ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Ballungsraum Linz innerhalb Oberösterreichs eigene Impulse setzt“, so Zoidl.

Stabile Rahmenbedingungen wichtig

Für die Branche bleibt entscheidend, dass die Rahmenbedingungen stabil sind. „Damit der Markt stabil bleibt und sich der Ballungsraum Linz ebenso wie die Regionen des Landes gut weiterentwickeln können, braucht es Planungssicherheit, Investitionsanreize und Rahmenbedingungen, die Neubau, Sanierung und betriebliche Entwicklung unterstützen“, betont Zoidl.

Alle Infos zum Preisspiegel gibt's online bei der WKOÖ.


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