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Hypo OÖ-Geschäftsjahr 2025 von Wachstum geprägt

Tips LogoKarin Seyringer, 30.03.2026 13:52

OÖ/LINZ. Die HYPO Oberösterreich blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. In vielen Geschäftsbereichen, vor allem bei den Krediten, gab es Wachstum, wie die Bilanz der Landesbank zeigt.  

Der Gesamtvorstand der HYPO Oberösterreich (v. l.) Klaus Kumpfmüller und Thomas Wolfsgruber präsentierte die Bilanz. (Foto: HYPO OOE / Zoe Goldstein)

Das Finanzierungsvolumen konnte laut Bilanzpräsentation am Montag um 5,2 Prozent auf 6,91 Milliarden Euro (2024: 6,57 Milliarden) gesteigert werden. Auch das Einlagenvolumen wurde im Privatkundenbereich um 4,5 Prozent ausgebaut.

Der Konzernjahresüberschuss vor Steuern stieg deutlich auf 34,4 Millionen Euro (2024: 30,8 Millionen Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum Jahresende auf 8,69 Milliarden Euro, ein leichter Rückgang zu 2024 (8,75 Milliarden Euro).  

„Turnaround genutzt“

„Das Jahr 2025 markierte das Ende einer langen Rezessionsphase. Diesen wirtschaftlichen Turnaround konnten wir für unser Neugeschäft nutzen, dementsprechend spiegelt er sich auch in unseren Geschäftszahlen wider. Im Finanzierungsbereich liegen wir beim Neugeschäft nun wieder auf dem hohen Niveau von 2022“, erläutert Vorstandsvorsitzender Klaus Kumpfmüller am Montag.

Starkes Kreditgeschäft – vor allem im Wohnbau

Besonders deutlich zeigt sich das Wachstum im Finanzierungsbereich. Hier erzielte die Bank ein Neugeschäftsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Einen großen Anteil daran hatte das Segment Großkunden (mit unter anderem Großwohnbau, öffentliche Institutionen, Kommerzkunden). Aber auch im privaten Wohnbau legte die Nachfrage deutlich zu. „Bei den Neukreditvergaben im privaten, frei finanzierten Wohnbau haben wir ein sattes Plus von 34,6 Prozent erzielt, was einem hervorragendem Neuvolumen von rund 252 Millionen Euro entspricht. In diesem Segment konnten wir unseren Marktanteil in den letzten Jahren deutlich erhöhen“, so Kumpfmüller.

Risiko gesunken, stabile Kennzahlen

Gleichzeitig konnte die Bank ihre Risikovorsorge deutlich reduzieren. Der Aufwand sank um rund ein Drittel auf 21,4 Millionen Euro. Hintergrund ist eine leichte Erholung der Wirtschaft und des Immobilienmarktes.

„Wir verfügen über ein breit diversifiziertes Kreditportfolio, das im österreichweiten Vergleich ein geringes Risiko aufweist“, erklärt Vorstandsmitglied Thomas Wolfsgruber.

Erfolg am Kapitalmarkt

Auch am Kapitalmarkt war die Landesbank erfolgreich. Das Emissionsvolumen stieg auf mehr als 650 Millionen Euro. Besonders stark nachgefragt waren Wohnbauanleihen – 2025 konnte ein Volumen von 289,0 Millionen Euro (2024: 171,1 Millionen Euro) platziert werden – dies entspricht dem höchsten Absatz an Wohnbauanleihen in der Unternehmensgeschichte.

Fokus auf Digitalisierung und Filialstruktur

2025 wurde auch der Bereich Digitalisierung vorangetrieben. Eine neue Abteilung für Unternehmensentwicklung und Innovation wurde gegründet.

Parallel dazu investiert die Bank in ihre Standorte. In Linz wurde der Umbau der Filiale Bindermichl fertiggestellt. „Im nächsten Schritt wird im laufenden Jahr das Filialnetzwerk in Linz optimiert, um Synergien zu heben“, wird angekündigt. So wird die Filiale Linz-Eisenhand bis Jahresende mit dem HYPO ServiceCenter Landstraße zusammengelegt.


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