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GRAFENEGG/WALDVIERTLER KERNLAND. Zum siebenten Mal wurde heuer der Österreichische Vorsorgepreis im Auditorium Grafenegg vergeben. Jubel beim Waldviertler Kernland: Ihre Initiative „MahlZeit – gemeinsam essen, reden, lachen“ holte sich den bundesweiten Sieg in der Kategorie Gemeinden/Städte.

V.l.: Bernhard Lackner, Vorstandsdirektor der NÖ Versicherung, und Peter Harold, Vorstandsvorsitzender der HYPO NOE (Sponsor), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Vertreterinnen des Gewinnerprojekts Doris Maurer, Elisabeth Wachter und Regine Nestler, Landesrat Ludwig Schleritzko, Wolfgang Maier, Leiter Personalwesen EVN, Karin Weißenböck, Geschäftsführerin „Beste Gesundheit“, Walter Troger, Geschäftsführer VAMED Standortentwicklung, und Jan Pazourek, Generaldirektor der NÖ Gebietskrankenkasse; Foto: NLK Reinberger

Der Vorsorgepreis der Initiative „Tut gut!“ holt die kreativsten, nachhaltigsten und innovativsten Vorsorgeprojekte aus ganz Österreich und heuer erstmals auch aus europäischen Regionen vor den Vorhang. 

Gesundheitsförderung und Prävention seien „eine ganz entscheidende Säule in unserer Gesundheitspolitik“, betonte die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP). Derzeit würden die Niederösterreicher 65 Jahre in Gesundheit verbringen, Ziel sei aber, dass die Menschen wesentlich länger in Gesundheit leben könnten. Mit der Auszeichnung wolle man den „Vorsorgegedanken weit in die Gemeinden und Städte, Betriebe und Schulen, aber auch in die anderen Bundesländer und Regionen Europas hinaustragen“, so die Landeshauptfrau.

Initiative „MahlZeit“ - ein Siegerprojekt

Neben dem erstmals vergebenen Vorsorgepreis europäischer Regionen wurden im Vorfeld weitere 18 Finalisten in drei Kategorien nominiert. Sechs Sieger wurden schließlich am Sonntag, 14. Jänner gekürt und erhielten ein Preisgeld von jeweils 3000 Euro sowie eine „Hygieia“-Trophäe. Darunter auch das Projekt „MahlZeit – gemeinsam essen, reden, lachen“, dass in der Kategorie „Gemeinde/Städte“ den bundesweiten Sieg davontrug.

Das besagte Projekt des Vereins Kleinregion Waldviertler Kernland (NÖ) fördert die Vernetzung älterer Menschen im dünn besiedelten ländlichen Raum. „Die Wurzel von „MahlZeit“ ist der Austausch. Sich rausreißen aus der Einsamkeit, rausgehen, Freunde und Gleichgesinnte treffen und dabei gemeinsam ein Menü zu genießen“, erläutert Doris Maurer, Geschäftsführerin des Waldviertler Kernlandes, die Hintergründe des Projektes.

Mittagstische wurden zum Selbstläufer

Während der Projektlaufzeit, von 1. Februar 2016 bis 31. März 2017 fanden 289 MahlZeit-Treffen in den Kernland-Gemeinden statt, an denen 3.711 Personen teilnahmen.

„Nach wie vor haben wir in zwölf Gemeinden 16 bis 20 Treffen pro Monat, die im Durchschnitt von 14 Personen besucht werden. Als ehrenamtliche Gastgeber fungieren derzeit 17 Personen“, informiert Projektleiterin Regine Nestler stolz auf Tips-Nachfrage. Damit sei die Initiative mittlerweile quasi zum Selbstläufer geworden.


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