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OTTENSHEIM. Bei einer Kontrolle eines moldawischen Reisetransportwagens fanden die Polizisten der Kriminaldienststreife des Bezirkspolizeikommandos Urfahr-Umgebung im Gepäcksraum 13 Singvögel in einer mit Decken umhüllten Holzkiste. 

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Gegen acht Uhr kontrollierte die Kriminaldienststreife des Bezirkspolizeikommandos Urfahr-Umgebung auf der B127 in Ottensheim einen verdächtigen moldawischen Reisetransportwagen, in dem sich insgesamt neun Personen aus Moldawien, Rumänien und Bulgarien befanden.

Als der Gepäcksraum des Fahrzeuges kontrolliert wurde, fanden die Polizisten dort eine mit Decken umhüllte Kiste, in der 13 Singvögel waren. Einer der Vögel war in der viel zu kleinen Holzkiste bereits verendet. 

Der Besitzer der Vögel, ein 52-jähriger Moldawier konnte keine veterinärbehördlichen Zertifikate aus Moldawien für die Tiere vorweisen. Die Zollfahndung beschlagnahmte diese daher und übergab sie an den Grenztierarzt, der sie unter Quarantäne stellte.

Moldawische Frau wollte Reisedokumente vernichten 

Bei der anschließenden Personenkontrolle versuchte dann eine moldawische Mitfahrerin - während des Transportes im Polizeifahrzeug zur Polizeiinspektion Ottensheim - ein totalgefälschtes rumänisches Reisedokument einer Mitreisenden aus Moldawien zu vernichten. Dies wurde allerdings von einem der Polizisten bemerkt: Er konnte ihr das Reisedokument abnehmen und sicherstellen. Die 54-jährige wollte das gefälschte, rumänische Reisedokument für eine Arbeitsstelle in Deutschland benutzen. Sie wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Amtshandlungen wegen des Tierschmuggels gegen den Moldawier wurde von der Zollfahndung übernommen. 


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