„Erhaltung der Haltestelle ist aktiver Klimaschutz“

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David Ramaseder David Ramaseder, Tips Redaktion, 15.10.2019 20:00 Uhr

PASCHING.  In der Gemeinde ist immer was los. Wir haben uns mit Paschings Bürgermeister Peter Mair (SPÖ) über aktuelle Themen, anstehende Bauprojekte, Vereine und den Umweltschutz unterhalten.

Tips: Was sind derzeit die am heißesten diskutierten Themen im Gemeindeleben in Pasching?

Peter Mair: Die Erweiterung des Alten- und Pflegeheims Netzwerk interessiert vor allem die ältere Bevölkerungsgruppe. Außerdem wird die Erweiterung der Trainingsplätze von der Bürgerinitiative immer wieder in die Medien gebracht. Es hat aber hier seitens des Gemeinderates eine eindeutige Mehrheit für die Umwidmungszustimmung gegeben, zudem haben wir für die direkten Anwohner einige Verbesserungen erwirken können. Großes Thema ist natürlich auch der Erhalt der Haltestelle im Ort im Zuge des Westbahnausbaus.

Tips: Welche politischen Herausforderungen stehen in nächster Zeit auf der Agenda?

Mair: Einerseits die Sicherung von Erweiterungsflächen für kommende Kinderbetreuungseinrichtungen in Langholzfeld, andererseits eine Trasse für die Ortsumfahrung Pasching mit dem Westbahnausbau über den Flughafen.

Tips: Neben der Erweiterung des Horts und der Installierung eines Containers für den Kicker-Nachwuchs des SV Pasching 16, gibt es aktuell noch weitere Bauvorhaben?

Mair: Derzeit befindet sich das Kinderzentrum Pasching mit drei Krabbelstuben- und vier Kindergartengruppen sowie acht Volksschulklassen in Bau. Neben dem schon angesprochenen Ausbau des Altenheims sind dort auch 20 Wohneinheiten für alternative Wohnformen für die älteren Personen in der Gemeinde in Planung. Zudem wird in der Schulstraße bei der Engstelle Friedhofsmauer ein Gehsteig errichtet.

Tips: Pasching ist seit 2005 auch Klimaschutzgemeinde. Was wird im Bereich Umweltschutz von der Gemeinde umgesetzt?

Mair: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist uns ein großes Anliegen. Nach der Verlängerung der Straßenbahn wollen wir das Angebot besonders für Schüler und Arbeitnehmer attraktiv machen und so den Individualverkehr verringern. Die Gemeinde beteiligt sich daher auch mit 400.000 Euro jährlich für die nächsten 20 Jahre an der Investition. Beim Klimaschutz ist mir auch die Erhaltung der Bahnhaltestelle wichtig, da dies die umweltfreundlichste und schnellste Verbindung nach Linz darstellt. Wir hoffen auch, dass Pasching Ort möglichst bald in die Kernzone aufgenommen wird, um das Angebot für die Bevölkerung noch attraktiver zu machen. Außerdem sind wir gerade in der Angebotsphase für ein Elektrofahrzeug für den Bauhof.

Tips: Pasching beheimatet eine Vielzahl an Vereinen. Was wird für deren Vereinsleben getan?

Mair: Um die Stundenwünsche der aktiven Vereine abdecken zu können, ist uns wichtig, mit September 2020 bei der neuen Volksschule einen weiteren Turnsaal zu haben. Daneben gibt es immer wieder Investitionen, um die Vereine tatkräftig zu unterstützen.

Tips: Was tut sich im Kulturleben der Gemeinde?

Mair: Mit dem Theatro Piccolo wird es schon am 19. Oktober ein Highlight für die Kinder geben, am 7. Dezember kommt Isabella Woldrich ins TiL. Auch fürs kommende Jahr sind bereits einige Höhepunkte fixiert. Seit wenigen Monaten sind wir außerdem bei oeticket eingestiegen. So können Interessierte nun noch einfacher an Karten für die Veranstaltungen kommen und sie sogar zuhause ausdrucken.

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