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PEILSTEIN. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die Biotope und Feuchtwiesen in Peilstein. Viele geschützte Tiere und Pflanzen sind dort beheimatet.

Das Biotop Hofwiese – unmittelbar neben dem Wanderweg Stierberg zu finden. Foto: Manfred Fuchs
Das Biotop Hofwiese – unmittelbar neben dem Wanderweg Stierberg zu finden. Foto: Manfred Fuchs

Ganze 40 Biotope findet man in Peilstein. Sechs davon sind sogar frei zugänglich: Häuslin, Sausende Schlucht, Hofwiese, Hemmerau, Wäschbachl und Blumau. Aber wie kam es dazu, dass man heutzutage so viele in Peilstein vorfindet? Zu Beginn der 90er- Jahre haben einige naturbewusste Ortsbewohner mit dem Anlegen von Biotopen begonnen. Es dauerte nicht lange, haben Käfer, Frösche, Kröten und Molche diese Tümpel als idealen Lebensraum entdeckt. Ein solches Biotop befindet sich in der „Häuslin“, südlich des Ortskerns auf einer Waldlichtung. Ganz besonders wohl fühlen sich hier die Wassermolche und schillernde Libellen. Aber auch Pflanzen lieben diesen Lebensraum. Die Sausende Schlucht ist ein kleines Naturparadies, das ihren Namen einer Sage verdankt. Zahlreiche natürliche, kleine Wasserfälle sprudeln ins Tal. Besonders im Frühjahr wenn die Schneeschmelze im Kirchbacher-Bach mit Getöse ins Tal stürzt, ist es ein besonderes Naturerlebnis. Nahe der Ortschaft Eschernhof, der höchsten Erhebung im Gemeindegebiet, wurde beim Trockenbiotop Hemmerau ein Rastplatz mit überwältigender Fernsicht geschaffen.

Platz für neue Biotope

In nächster Zeit werden acht dieser Biotope zugeschüttet, natürlich erst dann, wenn keine Tiere mehr im Gewässer sind. Im Gegenzug wird bei der neuen Umfahrung in Peilstein Platz für neue Biotope geschaffen. Es ist also auch in Zukunft garantiert, dass in den beliebten Biotopen Peilsteins Tiere und Pflanzen gedeihen können.


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