Die donauFestwochen: Alte Musik spannt auch einen Bogen zum Jetzt
STRUDENGAU. Mit Freitag, 28.Juli beginnen die heurigen donauFestwochen im Strudengau. Bis 15. August können Besucher Opern und Konzerten lauschen.

Schon der Auftakt der Festwochen bringt einen großen Namen auf die Bühne: Die Zauberflöte von Mozart wird in der musikalischen Fassung für Trio von Nikolaus Simrock das Programm eröffnen.
Als Erzähler fungiert am Freitag, 28.Juli Johannes Silberschneider, die Musik wird von der Neuen Hofkapelle Graz gespielt. Die Festrede hält Robert Pfaller.
Mozart auf Schloss Greinburg
Die heurige Opernproduktion, unter der Regie von Manuela Kloibmüller, ist Mozarts Singspiel Zaide.
„Die Fassung für Grein ist eine Erzählung einer spektakulären Flicht und einer Sehnsicht nach Liebe in schwierigen Zeiten“, so die Regisseurin, die ihre mittlerweile zehnte Oper inszeniert, über das Opernfragment aus dem 18.Jahrhundert.
Themen des Stückes sind Unterdrückung, Menschenhandel, aber auch Machtstrukturen und die Revolte dagegen, Mozart umschmeichelt die Geschichte mit emotionaler Musik.
Diese wird vom L'Orfeo Barockorchester, unter der Leitung von Intendantin Michi Gaigg, gespielt. Das Orchester zählt zu den stärksten Stimmen der Alten Musik, deren über 40 CDs starke Diskographie vielfach ausgezeichnet wurde.
Die Oper wurde 2005 erstmals bei den donauFestwochen aufgeführt.
Konzertreihe an historischen Orten : Von Bach bis Corelli
Teil des Festwochenprogramms sind, wie jedes Jahr, Konzerte an verschiedenen historischen Orten der Region.
Ihren Abschluss findet die Reihe am 15. August um 11 Uhr mit der Matinee „Mozart und 'Schöne Müllerin'“ in der Gießenbachmühle in St.Nikla/Donau.
Außerdem findet im Rahmen der Festwochen eine die Ausstellung „LandART“ im Großdöllnerhof, Rechberg statt. Weitere Infos unter: www.donau-festwochen.at


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