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Weltmilchtag: Bäuerinnen informierten am 1. Juni im ganzen Bezirk
BEZIRK. In Zusammenarbeit mit den Raiffeisenbanken haben die Ortsbäuerinnen anlässlich des heurigen Weltmilchtages am 1. Juni im ganzen Bezirk Perg in jeder Bankstelle von Raiffeisen Kostproben von Schärdinger und die Infobroschüren des Bauernbundes verteilt.

Die Haltung von Rindern gewährleistet in unserem Bundesland eine flächendeckende Bewirtschaftung unserer Grünlandregionen. So werden die abwechslungsreichen Kulturlandschaften durch die bäuerlichen Betriebe gesichert und Erholungsmöglichkeiten für die Menschen geschaffen. Kühe prägen aber nicht nur unsere Landschaft, sie geben auch Milch, ein Grundnahrungsmittel, das den Menschen mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt.1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Österreich werden von der Land- und Forstwirtschaft erwirtschaftet. Das klingt nicht viel, hat aber große Auswirkungen in vielen Bereichen. Immerhin hängt jeder sechste Arbeitsplatz mit Lebensmitteln und Landwirtschaft zusammen. Milchproduktion ist dabei eine der wichtigsten Einkommensquellen für die Bauern und sichert das Einkommen und den Erhalt von vielen landwirtschaftlichen Betrieben in unserem Land. Rund 75 Prozent der Milch und Milchprodukte stammen aus Berg- und benachteiligten Gebieten, ein weiterer wichtiger Grund für den Konsum heimischer Milchprodukte. „Leider ist Milch häufig ein 'Lockangebot' für den Handel. Aber all die hier beschriebenen Leistungen können die Milchbauern auf Dauer nur erbringen, wenn sie für die Milch rentable Preise erzielen. Nur dann gibt es eine echte Perspektive für unsere Milchviehbetriebe und nur dann kann sichergestellt werden, dass die Kulturlandschaft erhalten und gepflegt wird“, betont Bezirksbäuerin Barbara Payreder.


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