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PERG/SCHWERTBERG/Naarn. Seit Jahren ist der Umbau der Eisenbahnkreuzungen zwischen Perg und Schwertberg in Planung. Im Frühsommer soll es nun mit den ersten Maßnahmen losgehen. Aus fünf Übergängen sollen in Zukunft zwei werden. Nach Abschluss der Baumaßnahmen können die Anrainer aufatmen. Auch die störenden Pfeifsignale gehören dann der Vergangenheit an.

Ungesicherte Bahnübergänge ohne Lichtzeichen- oder Schrankenanlage sollen in Aisthofen schon bald der Vergangenheit angehören. Foto: mip

Immer wieder kommt es zu Unfällen an ungesicherten Bahnübergängen. Gemeinsam mit den Gemeinden arbeitet die ÖBB daran, diese Gefahrenstellen zu beseitigen. In Aisthofen sollen ab Frühsommer 2016 um 1,4 Millionen Euro Maßnahmen gesetzt werden, wodurch fünf Bahnübergänge auf zwei zusammengelegt werden können. „In 99 Prozent der Fälle sind diese Unfälle auf die Unachtsamkeit der Lenker zurückzuführen, dennoch versuchen wir Bahnübergänge aufzulassen, wo es geht, oder diese mit Sicherungseinrichtungen zu adaptieren“, erklärt Konzernsprecher Mario Brunnmayr von den ÖBB.

Als erste Maßnahmen sollen in Aisthofen der Bahnsteig nach Norden verlegt werden, eine Zufahrt gebaut und eine Begleitstraße errichtet werden. In den Sommerferien wird man mit einer Sperre rechnen müssen. 2017 sollen dann zwei Bahnübergänge, einer in Aisthofen (bei der neuen Zufahrt Pissenberger) und einer bei der Kamig, gesichert werden, alle weiteren werden aufgelassen. „Das Ende für die Pfeifsignale ist ein angenehmer Nebenaspekt, vor allem wird aber die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer massiv erhöht“, so Pergs Stadtchef Anton Froschauer.

Der nördliche Teil Richtung Dachsberg soll 2017 folgen. „Diese Straße ist auch als Radweg ausgewiesen und stellt eine Ergänzung zu den Plänen einer Erweiterung des Radwegenetzes des Bürgermeister-Kollegen Max Oberleitner dar.“ Finanziell beteiligen sich die Gemeinden Perg, Schwertberg und Naarn an den Kosten mit rund 350.000 Euro.


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