Erstes MRT für den Bezirk Perg
PERG. Das geplante MRT- und CT-Zentrum im Ärztezentrum Perg nimmt konkrete Formen an. Anfang der Woche wurde das MRT-Gerät mit einem Kran in das Gebäude eingebracht. Damit ist das gemeinsame Projekt der Radiologen Martin Wurm und Christoph Buchberger einen großen Schritt weiter. Tips hatte bereits Anfang des Jahres über die Pläne berichtet.

Christoph Buchberger betreibt seit vielen Jahren eine Radiologie im Ärztezentrum Perg am Fuchsenweg 3. Martin Wurm ist in einem Linzer Spital tätig und arbeitet bereits länger als Vertretung bei Buchberger. Gemeinsam wollen die beiden das diagnostische Angebot in Perg um MRT- und CT-Untersuchungen erweitern.
„Die Planungsphase unseres Projekts läuft schon sehr lange an. Anfang der Woche wurde dann eine Wand geöffnet und das MR Gerät von außen mit einem Kran in das Gebäude eingehoben“, freut sich Wurm.
Erstes MRT-Gerät im Bezirk
Bereits im Februar kündigten die beiden Radiologen an, im Ärztezentrum ein MRT- und CT-Zentrum aufzubauen. Damals war ein Start im Sommer vorgesehen. Nun rückt die Inbetriebnahme des MRT-Geräts näher. Das CT-Gerät soll etwas später folgen.
Für den Bezirk Perg ist das Vorhaben besonders, da damit erstmals MRT-Untersuchungen direkt im Bezirk angeboten werden sollen. Bislang mussten Patienten dafür weitere Wege in Kauf nehmen. „Das MR Gerät ist schon bald fertig und wir nehmen jederzeit Termine an. Das CT kommt ein wenig später“, erzählt Buchberger.
Für den Betrieb der Geräte wird derzeit auch ein neuer Stromanschluss hergestellt. Künftig sollen drei Mitarbeiterinnen gemeinsam mit Martin Wurm die MRT- und CT-Untersuchungen durchführen. Die bestehende Radiologie von Christoph Buchberger bleibt weiterhin im Erdgeschoß bestehen.
Kein Kassenvertrag
Eine Einschränkung gibt es allerdings bei der Finanzierung der Untersuchungen. Einen Kassenvertrag haben die Betreiber bislang nicht erhalten.
„Leider haben wir aber keinen Kassenvertrag bekommen“, erzählt Wurm. Die Kosten für MRT- und CT-Untersuchungen müssen daher von den Patienten selbst getragen werden.
Bereits bei der ersten Vorstellung des Projekts hatten die beiden Radiologen betont, dass sie auch Kassenleistungen anbieten möchten. Die Entscheidung darüber liege jedoch nicht bei ihnen, sondern bei Politik und Sozialversicherung.
Kürzere Wege für Patienten
Für Wurm liegt ein wesentlicher Vorteil des neuen Angebots in der Nähe für Patienten aus der Region. „Für die Perger ist das bestimmt eine Entlasung, statt weit weg zu fahren können sie künftig auch in der Nähe ein MR oder CT machen lassen“, betont er.
Das neue MRT-System kommt laut Projektvorstellung nahezu ohne Helium aus und verfügt über eine KI-gestützte Bildoptimierung. Dadurch sollen unter anderem kürzere Untersuchungszeiten möglich sein.
Terminanfragen sind bereits unter 0681 814 300 92 möglich. Eine Online-Terminvergabe sowie weitere Informationen gibt es unter www.mr-perg.at.








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