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PERG. Vor etwa zwei Wochen wurde das Perger Einhorn abgebaut. Seit Faschingsdienstag hält nun ein kleines Kuschel-Hörnchen am Hauptplatz Wache. Was wie ein Faschingsscherz wirkt, ist allerdings traurige Wahrheit. Das kupferne Wahrzeichen ist in die Jahre gekommen, bei einer Begutachtung durch den Bauhof wurde festgestellt, dass die Unterkonstruktion komplett kaputt ist und man diesen Schaden auch nicht mehr sanieren kann.  

Kuschel-Hörnchen statt Kupfer-Wahrzeichen Foto: Primeßnig
Kuschel-Hörnchen statt Kupfer-Wahrzeichen Foto: Primeßnig

„Wir haben schon länger gewusst, dass Wasser eintritt. Vor zwei Wochen hat der Bauhof das Einhorn abgebaut. Leider mussten wir feststellen, dass eine Sanierung nicht mehr möglich ist, weil die Unterkonstruktion komplett kaputt ist“, erklärt Stadtchef Anton Froschauer. „Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir eine schnell eine neue Unterkonstruktion bauen, aber die ist komplett vermorscht und man müsste alles zerlegen“, so Bauhof-Leiter Johannes Hiemetsberger. Gebaut wurde das Wappentier aus Kupfer zum 75-jährigen Jubiläum der Hauptschule 1 unter Direktor Franz Moser. Seither verschönert es am Hauptplatz das Stadtbild. „Es war eine Bereicherung und wir werden uns nach einer neuen Lösung umschauen“, so Froschauer. Denn die Perger haben sich an das Wahrzeichen längst gewöhnt und es lieb gewonnen.

Futter für Kuschel-Hörnchen erbeten

Nun haben am Faschingsdienstag besondere Einhorn-Fans sogar ein kleines Kuschel-Hörnchen am Hauptplatz aufgestellt. Der „Verein zur Förderung der Lebenslust des Einhorns“ bittet die Bürger in einem dazu gehängten Schreiben, man möge das Hörnchen mit ausreichend frischem und gesunden Futter versorgen, damit es einmal so groß wird wie seine Mutter, die traurigerweise bei der Geburt verstorben sein soll. Wer hinter dem Verein steckt, ist nicht bekannt. Es wird allerdings gemunkelt, dass Bauhofmitarbeiter beim Aufstellen gesichtet wurden.


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