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PERG. 162 Schutzsuchende werden derzeit im Bezirk Perg vom Roten Kreuz betreut. Sieben berufliche Mitarbeiterinnen sind in neun Quartieren in Allerheiligen, Katsdorf, Münzbach, Naarn, Saxen und Windhaag dafür angestellt.

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Die Asylwerber leben in unterschiedlich großen Wohngruppen zusammen. In diesen Haushalten sind kleinere Unfälle und Verletzungen – wie überall anders auch – an der Tagesordnung: beim Kartoffelschälen in den Finger geschnitten, beim Fußballspielen den Knöchel verstaucht oder beim Dreiradfahren umgekippt. Auch größere Sachen wie Kreislaufkollaps oder Herzinfarkt können natürlich vorkommen. Um in diesen Fällen gerüstet zu sein, entwickelte das Rote Kreuz mit Bezirkslehrsanitäter Marc Hofer einen Erste-Hilfe-Basiskurs, der auf die speziellen, auch sprachlichen Bedürfnisse dieser Menschen zugeschnitten ist.

Beim Kurs dabei war der 32-jährige Jawad aus Afghanistan und von Beruf Damenschneider ist: „Wir lernen heute was ich tun muss, wenn es stark blutet“, erklärt er. Die knapp 20 Kursteilnehmer kommen neben Afghanistan auch aus Pakistan, dem Iran, dem Irak, aus Nigeria und Kamerun – eine äußerst bunte Gemeinschaft mit unterschiedlichsten Schicksalen. Highlight der Schulung war die Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung an Reanimationspuppen.


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