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BEZIRK PERG. Die Wolfsproblematik ist in der Region Dauerthema – erst recht wieder, seitdem am  Sonntag in Allerheiligen und im Perger Stadtteil Lanzenberg ein Exemplar gesichtet wurde.
 

Immer wieder dringt der Wolf auch in bewohnte Gebiete vor. Foto: Alexander Junek Imaging/Shutterstock.com

„Ich konnte am Sonntagvormittag einen Wolf beobachten, wie er seelenruhig in der Nähe meines Weidetiergeheges durch eine Wiese wanderte. Da auch Kinder im Freien waren, hab ich diese sofort ins Haus beordert, da ich mir Sorgen um ihre Sicherheit gemacht hab. Der Wolf hat bei uns im Bezirk Perg absolut nichts verloren. Die Politik sollte sich da ernsthaft Gedanken machen, wie man das Problem in den Griff bekommen kann“, zeigte sich ein Landwirt aus Lanzenberg nach der Wolfs-Begegnung ebenso verunsichert wie empört.

Bezirksjägermeister: „Müssen leider tatenlos zusehen, wie der Wolf sein Revier nach und nach auch auf den Bezirk Perg ausweitet“

Bei Bezirksjägermeister Ulf Krückl, der von der Sichtung in Kenntnis gesetzt wurde, gingen noch am selben Tag zahlreiche Anrufe besorgter Landwirte ein. „Nachdem es im vergangenen Jahr Risse in Bad Kreuzen und Windhaag gab, verstehe ich die Sorgen der Bauern und Bewohner der Region voll und ganz. Irgendwie kommt es mir vor, dass wir tatenlos zusehen müssen, wie der Wolf sein Revier nach und nach auch auf den Bezirk Perg ausdehnt. Von gut gemeinten Empfehlungen, wie jene vom WWF, halte ich persönlich nichts. Maßnahmen wie elektrische Zäune halten den Wolf nicht ab, egal wie hoch diese auch sind. Für das Bejagen gibt es keine gesetzliche Grundlage“, ärgert sich Krückl.


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Naturbeobachter
Naturbeobachter
18.04.2019 11:39

Brauchen wir wirklich den Wolf?

Ich bin fast täglich im Wald und in der Natur unterwegs. Besonders erfreut bin ich, dass Almbauern und Bergbauern mit der Weidehaltung die Landschaft offen halten. Die kleinbäuerliche Weidewirtschaft rechnet sich schon lange nicht mehr. Hier sind Idealisten am Werk, die noch eine persönliche Beziehung zu ihren Tieren haben. Es ist schrecklich, wenn sie zerfetzte oder schwer verletzte Tiere auf den Weiden finden. Der Wolf hat in großen Naturschutzgebieten oder in großen artgerechten Gehegen Platz. Unsere Kultur-landschaft braucht keinen Wolf.

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Wolfgang
Wolfgang
16.04.2019 15:18

Wer hat Angst vom bösen Wolf

Kann ich nur jedem empfehlen der sich dafür interessiert ..... https://www.fro.at/vom-umgang-mit-woelfen/

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Bruno
Bruno
03.04.2019 07:44

Noch kein einziger verletzter/toter durch wölfe. Wieviele ve

Noch kein einziger verletzter/toter durch wölfe. Wieviele verletzte und tote durch hunde und autos?

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Franz Zeitlinger
Franz Zeitlinger
17.03.2019 08:41

Wolf

Man kann zur heimischen, klein strukturierten Landwirtschaft stehen, wie man will. Eines ist jedoch schon klar, dass sie bei den Weltmarktpreisen, Freihandelsvereinbarungen und weiteren Erschwernissen (Herden besser schützen?) nicht überlebensfähig ist!

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Petzi
Petzi
15.03.2019 18:59

Der Wolf ist scheu

Ein Wolf ergreift die Flucht, wenn man ihn aller Unwahrscheinlichkeit zum trotz dennoch antrifft, solange man ihn in Ruhe lässt. Niemand muss sich fütrchten! Den Bauern wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als ihre Herden in Zukunft besser zu schützen.

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H. im Glück
H. im Glück
21.03.2019 13:14

Gut das manch noch Märchen glauben!!!

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