Für rund 2000 Perger Musikschüler werden mittels Fernunterricht die Wohnzimmer zu Proberäumen
BEZIRK PERG. In den Perger Landesmusikschulen, dort wo normalerweise jeden Tag ganze Häuser aus einem Orchester verschiedener Instrumente und Stimmen erklingen, ist es derzeit sehr still. Nicht aber in den Wohnzimmern quer durch den Bezirk, denn die Schüler müssen bis auf Weiteres zu Hause üben.

Ein Instrument erlernen, Tanzen, Singen sind wunderbare Hobbies, die Menschen besonders in diesen schwierigen Zeiten Freude bringen. Daher bleiben auch die Musikschulen Grein, Perg und St. Georgen/ G. nicht untätig und viele Lehrer stehen ihren Schülern – im Bezirk sind dies knapp 2000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene – per Videounterricht oder mit Onlineaktivitäten zur Seite.
Unterstützung aus der Ferne
„Notenmaterial und Playbacks, Übeanleitungen via Video oder im Onlinechat – alles wird zur Zeit ausprobiert und genützt, damit die Kreativität weiter sprudeln und der musikalische Weg fortgesetzt werden kann“, informiert Manuela Kloibmüller, Direktorin der LMS Grein. Diese Form des Unterrichts ist natürlich nur eine besondere Lösung für diese aussergewöhnliche Situation, daher unterstützt das Landesmusikschulwerk ihre Schüler mit einem verminderten Schulgeldbetrag. Nicht alle verfügen über die technischen Möglichkeiten oder möchten diese Form des Unterrichts in Anspruch nehmen. Diese können sich für den Zeitraum der Sperre von Musikunterricht beurlauben lassen.
Kloibmüller: „Freuen uns schon wieder auf gemeinsame Musizieren“
„Alle musikbegeisterten Menschen freuen sich auf die ersten Proben, auf das gemeinsame Musizieren, auf das Tanzen und Singen und wünschen sich, dass diese Krise bald überstanden sein wird. Wir hoffen sehr, dass dieser Wunsch bald in Erfüllung geht“, so Kloibmüller.


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