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MITTERKIRCHEN. Am Wochenende, 20. und 21. Mai, erwacht im Keltendorf die Eisenzeit erneut zum Leben. In urgeschichtlicher Gewandung werden Darsteller den eiszeitlichen Alltag nachbilden und so für Besucher des Freilichtmuseums erlebbar machen.

  1 / 2   Die Darstellerinnen und Darsteller werden am Living History-Wochenende den eisenzeitlichen Alltag auf vielfältige Weise erlebbar machen. (Foto: Alexandra Öller - Keltendorf Mitterkirchen)

„Museale Vermittlungsarbeit gelingt immer dann besonders gut, wenn die Menschen die Inhalte möglichst direkt erleben können”, berichtet Elisabeth Leitner, Leiterin des Freilichtmuseums. Daher freue sie sich sehr, dass es auch heuer wieder möglich sei, ein Living History-Wochenende zu veranstalten.

Hinter dem englischen Begriff “Living History”, der sich mit “gelebte Geschichte” übersetzen lässt, verbirgt sich die Darstellung historischer - oder im Falle des Keltendorfes prähistorischer - Lebenswelten. Dazu verwenden die Darsteller Werkzeuge, Ausrüstungsgegenstände, Kleidung und Vieles mehr, das möglichst exakt den Originalen nachempfunden ist. 

Vermittlung mit Herz

Seit über 30 Jahren kann man im Keltendorf zwar zwischen urgeschichtlichen Gebäuden herumstreifen und diese betreten, “besonders authentisch wird die Atmosphäre im Keltendorf aber dann, wenn zu diesen Eindrücken noch Geräusche und Gerüche hinzukommen“, erläutert Leitner. Aus diesem Grunde lägen ihr und dem gesamten Team solche Vermittlungsformate besonders am Herzen. 

Die Gäste des Freilichtmuseums werden unter anderem auf dem Dorfplatz beim Kochen zusehen können. Dabei werden ausschließlich Hilfsmittel nach eisenzeitlichen Vorbildern verwendet und auch nur jene Lebensmittel verkocht, die zur Zeit der Herrin von Mitterkirchen im Machland zur Verfügung standen.

Auch das eine oder andere Handwerk wird vorgeführt. Selbst Hand anlegen wird man ebenfalls können, und zwar beim Feuermachen und Werfen mit Steinschleudern.


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