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Armin’s Kaffeesiederei: Kaffeetradition neu gedacht

Glinsner Melanie, 09.08.2023 09:09

SCHWERTBERG. Vor Kurzem hat Armins Kaffeesiederei in Schwertberg eröffnet. Betreiber Armin Reif möchte mit seiner Siederei Tradition bewahren und Neues wagen.

Mitarbeiter und Miteinander – das sind für Armin das A und O. (Foto: Glinsner)
  1 / 2   Mitarbeiter und Miteinander – das sind für Armin das A und O. (Foto: Glinsner)

Schon beim Eintreten weht einem der Duft von frischem Kaffee um die Nase.

Die Einrichtung, fein aufeinander abgestimmt, lädt sofort zum Verweilen ein: Armin’s Kaffeesiederei hat mit Anfang August eröffnet und schon jetzt ist das neue Lokal mehr als gut besucht.

„Ich hab gar keine Werbung gemacht, nur das Schild aufgestellt, dass wir öffnen“, freut sich Besitzer Armin Reif über den Andrang.

Einmal Wirtschaft und zurück

Der gelernte Gastronom, der ursprünglich aus Leonding kommt, ist bekennender Kaffeehausliebhaber: „Wir haben in Österreich eine lange Kaffeehaustradition. Die möchte ich am Leben halten.“

Nach einer Lehre im Hotel Rosenberger in Wels wechselte Armin mit der Geburt seines ersten Kindes in die Wirtschaft.

Es war für ihn viele Jahre lang der richtige Arbeitsplatz, doch gegen Ende war es einfach nicht mehr seine Welt und er erfüllte sich seinen großen Traum.

Der Traum vom eigenen Kaffeehaus

„Die Location hat einfach gepasst“, sagt Armin über die Entscheidung, sein Lokal dort zu eröffnen, wo in Schwertberg ehemals die Bäckerei Winkler war.

Durch einige vorhandene Möbel musste er nicht bei null anfangen, sondern ergänzte die Einrichtung selbst. „Mir sind die Details wichtig“, und so sind Kaffeemaschine, Eistheke und mehr in elegantem Mattschwarz gehalten. Alles ergibt ein stimmiges Bild.

Auch zum Logo des Lokals gibt es eine Anekdote: „Zum einen heiße ich Armin. Und das M ist rot, weil Rot meine Lieblingsfarbe ist“, lacht Armin.

Der Vater dreier Kinder ist der Überzeugung, dass es wieder einen Servicegedanken in der Gastronomie geben muss: „Man muss für Geld auch etwas bieten. Niveau ist das Nonplusultra“, so Armin. Sein Vorbild ist dabei das Café Landmann in Wien.

Bereichern möchte er sich an seinem Geschäft keinesfalls, er möchte von seiner Leidenschaft leben können.

Regionalität wird großgeschrieben

Neben dem starken Fokus auf ein Miteinander steht auch Regionalität bei Armins Konzept im Vordergrund.

Seine Produkte kommen aus der Region. Die Säfte bezieht er von Familie Mairinger aus Wartberg/Aist, Fleisch- und Wurstwaren von Pilshofer und Fisch von der Forellenzucht Haider.

Den hochwertigen Biokaffee bezieht Armin von der Kaffeerösterei Suchan.

Eine Besonderheit, die der Idee eines traditionellen Kaffeehauses eine neue Nuance verpasst, sind die Bagels.

Die Idee, das Gebäck auf die Karte zu setzen, kam von Armins Frau Daniela, die zwei Jahre in Amerika lebte, wo das Gebäck zum Frühstück gehört.

Der Bagel kommt wie auch das andere Gebäck und das Eis von der Bäckerei Thurner: „Den Bagel gibt’s exklusiv bei uns!“

Ein Blick in die Zukunft

In Zukunft möchte Armin weitere Lokale eröffnen, die auch nicht zwingend Kaffeehäuser sein müssen.

Aber auch in möglichen zukünftigen Lokalen sollen ganz nach Armins Philosophie Qualität und Herzblut an erster Stelle stehen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 7 bis 18 Uhr
Website
https://www.armins.at/

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