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NAARN. Seit dem Jahr 2016 kümmern sich die beiden Donaustandl-Betreiber Arnold Hörmann und Gerhard Ebner als Gründungsmitglieder von SWAN Österreich um nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe in den Dörfern des Distrikts Baglung in Nepal. Als nächstes Vorhaben soll ein Bildungsprojekt unterstützt werden.

  1 / 2   Vorstand SWAN Österreich: Obmann Arnold Hörmann, Stellvertreterin Bettina Freynhofer, Schriftführer Jochen Luftensteiner und Kassier Gerhard Ebner (Foto: Dominik Haf)

„Mit großer Freude können wir verkünden, dass das Trinkwasserprojekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Ein Grund zur Freude, denn es handelt sich hierbei um eine Entwicklungshilfe der Gemeinde Katari, bei der auch zwei unserer Mitarbeiter und Freunde, Shaila und Devendra, ihre Wurzeln haben“, erklären Arnold Hörmann und Gerhard Ebner. „Diese beiden herzensguten Menschen bringen nicht nur immer ein strahlendes Lächeln in unser Team, sondern auch eine wahnsinnige Stimmung für unsere Gäste.“

Nun steht das nächste Vorhaben in den Startlöchern. Das Projekt „Bildung“ in der Gemeinde Katari. Dieses Vorhaben soll in den nächsten drei Jahren finanziert werden. Die einfachen Schulen dort haben nicht einmal einen Trinkwasseranschluss und die hygienischen Bedingungen, sprich Toiletten, sind oft ein Ansteckungsherd für Infekte.

Ganzheitlicher Zugang zur Bildung

„Für uns, die wir den Luxus einer gut ausgestatteten Schule gewohnt sind, ist es schwer vorstellbar, dass es Schulen gibt, die nicht einmal die grundlegendsten Einrichtungen haben“, so Hörmann und Ebner. Deshalb liegt der Fokus auf der Sicherstellung eines ganzheitlichen und gerechten Zugangs zu qualitativ hochwertiger Bildung in den öffentlichen Schulen der Gemeinde Katari. Zusammen mit Swan Deutschland soll dieses Projekt realisiert werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 130.000 Euro, wobei Swan Österreich die Hälfte und Swan Deutschland die andere Hälfte beisteuert.

Das Hauptziel ist die Bereitstellung einer sicheren Lernumgebung für die Schüler. Dazu gehören logistische Unterstützung für ECD-Klassenräume und die Bereitstellung von sicherem Trinkwasser. „Ebenso wichtig ist die Ausbildung der Lehrer, da viele von ihnen bisher keine formale Lehrerausbildung absolviert haben“, erklären die beiden SWAN Österreich-Gründer. Lehrkräfte, Schüler und Eltern sollen darüber hinaus über sanitäre Einrichtungen und persönliche Hygiene besser informiert werden, und die sanitären Einrichtungen sowohl in der Schule als auch in der Gemeinde sollen gefördert werden.

Mehr Infos gibt es auf der neuen Webseite des Vereins: https://swan-oesterreich.at/


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