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GREIN. Mit Liebe zum Detail hat Unternehmer Ernst Grillenberger in enger Zusammenarbeit mit Kultur-Profi Christoph Lettner das leerstehende Haus in der Schiffmeistergasse 1 renoviert. Das Gebäude beherbergt einen Antiquitätenladen sowie eine Galerie und bietet ausreichend Platz für Veranstaltungen, die Besucher aus nah und fern anziehen sollen.

  1 / 11   Christoph Lettner (li.) und Eigentümer Ernst Grillenberger vor der "Schiffmeisterei" (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)

Lange befand sich das leerstehende Gebäude in einem Dornröschenschlaf. Dabei ist seine Lage genial. Denn es befindet sich gleich gegenüber der Konditorei Schörgi – also am meist-frequentierten Platz der Stadtgemeinde. Im Sommer wimmelt es hier vor Touristen und Tagesausflüglern, die sich an der Donaupromenade die Beine vertreten und das pittoreske Städtchen Grein erkunden wollen.

Gesamtkonzept für kulturelle Neuausrichtung des Hauses

Kultur-Profi Christoph Lettner sah in dem Gebäude schon länger großes Potenzial. Er erstellte gemeinsam mit Professor Lorenzo De Chiffre und Oliver Schörgi ein architektonisches Gesamtkonzept für eine nachhaltige, kulturelle Ausrichtung des Hauses. Dabei gelang es ihm auch, die renommierte Galeristin Eva Manner ins Boot zu holen.

Antiquitätenladen „Fundus“ im Erdgeschoss

Konkret sieht die künftige Nutzung so aus: Im Erdgeschoss betreibt Christoph Lettner gemeinsam mit seiner Tochter, der Kunsthistorikerin Magdalena Lettner, einen hochwertigen Antiquitäten- und Interieurladen.

Auf 120 Quadratmetern werden in jenem Geschäft mit dem vielversprechenden Namen „Fundus“ Exponate zum Kauf angeboten, für die Kunstsammler oft lange Anreisestrecken auf sich nehmen. Mobiliar großer international bekannter Designer des letzten Jahrhunderts fügt sich in den stilvollen Verkaufs- und Schauräumen gekonnt arrangiert an bildende Kunst sowie an viele weitere edle Ausstellungsstücke. „Wir lieben beide Antiquitäten und wollen zeigen, wie man durch eine gute Komposition aus Alt und Neu das Wohngefühl deutlich heben kann“, sagt Christoph Lettner, der sein Geschäft bereits eröffnet hat.

Kunstexpertin Eva Manner eröffnet Galerie

In jenem Teil des Gebäudes, das der Donau zugewandt ist, wird die bekannte und renommierte Kunsthistorikerin Eva Manner ab 1. März eine Galerie betreiben. Die Pergerin wird ganzjährig österreichische, zeitgenössische Kunst ausstellen. Da Eva Manner über einen exzellenten Ruf verfügt, ist zu erwarten, dass ihre Ausstellungen Kunstinteressierte aus ganz Österreich nach Grein locken werden.

Gebäudeeigentümer Ernst Grillenberger renovierte nicht nur die Innenräume geschmackvoll und mit Liebe zum Detail, sondern schuf auch eine weitläufige Terrasse mit Blick auf die Donau. Diese eignet sich in der warmen Jahreszeit perfekt für kulturelle Veranstaltungen, Empfänge oder auch für Agapen nach Festen in der benachbarten Kirche.

Für kulinarische Versorgung steht Oliver Schörgi bereit

Als Gastro-Partner für die künftigen Veranstaltungen in der „Schiffmeisterei“ bot sich Nachbar Oliver Schörgi an. Dieser hat im renovierten Gebäude auch zwei Ferienwohnungen gemietet und steigt somit erstmals auch in die Beherbergungsbranche ein.

Eröffnungsfest am 20. April

„Ich bin zuversichtlich, dass diese neue geschaffene Stätte für Kunst und Kultur im Herzen des Strudengaus in Grein sowie der gesamten Region gut angenommen wird. Das Gebäude hat sehr viel Charme, die Lage könnte nicht besser sein und der Ausblick auf die Donau ist einfach ein Traum. Die Voraussetzungen haben wir geschaffen, jetzt muss die Schiffmeisterei nur noch mit Leben erfüllt werden“, freut sich Christoph Lettner auf viele Besucher und Veranstaltungen.

Die offizielle Einweihung des Gebäudes findet am 20. April mit einem Eröffnungsfest statt.


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