Netzwerk Amphibienschutz: Hilfe für Kröten, Frösche und Molche
LUFTENBERG. Viele ehrenamtliche Helfer waren am ersten März-Wochenende in Luftenberg dabei, als im Rahmen des Projekts „Netzwerk Amphibienschutz“ ein Amphibienschutzzaun aufgebaut wurde. Die Mosaik.Schule Katsdorf unterstütze den Naturschutzbund kräftig.

Die länger werdenden Tage und die anhaltenden Frühlingstemperaturen locken nicht nur uns Menschen hinaus in das Tageslicht und die Wärme.
Auch die Amphibien sind früher als üblich aus ihrer Winterstarre erwacht und suchen Teiche und Tümpel auf, um sich zu verpaaren und später die Eier, sprich den Laich abzulegen.
Die Wanderung dorthin ist für die Tiere jedoch sehr gefährlich, da sie oft Straßen queren müssen, und endet nicht selten tödlich.
Den Tieren zuliebe
Deshalb kamen am ersten März-Wochenende mehr als 30 Naturfreunden, darunter viele Schüler sowie Eltern der Mosaik.Schule Katsdorf, bei Familie Peterseil in der Ortschaft Forst bei Luftenberg zusammen, um einen 500 Meter langen Amphibienschutzzaun des Naturschutzbundes aufzubauen, der mit Hilfe des bundesweiten LE-Projektes „Netzwerk Amphibienschutz“ gefördert werden konnte.
So sind die Kröten, Frösche und Molche vor Autos sicher, denn sie wandern den Schutzzaun entlang, fallen in Kübeln und werden durch Menschenhand behutsam auf die andere Straßenseite gebracht.
Ziel dieser Aktion des Naturschutzbundes Österreich soll die Schaffung einer umfassenden Plattform für den Amphibienschutz sein, regionale und landesweite Aktivitäten zu vernetzen und zu koordinieren, um bedrohte Arten zu schützen und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu erhöhen.
Interaktive Karte
Auf einer interaktiven Karte sind bekannte Wanderstrecken der Amphibien markiert.
Hier können Freiwillige direkt mit den zuständigen Zaun-Betreuern in Kontakt treten, Informationen über geplante Aktionen abrufen und sich zur Mithilfe anmelden.
Dank gilt schon jetzt allen freiwilligen Helfen, die beim Aufbau geholfen haben und vor allem den zukünftigen Frosch-Klaubern und Familie Peterseil für die Übernahme der Betreuung während der nächsten Wochen.


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