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„Transparenz ist der Schlüssel zu fairer Bezahlung"

Jennifer Wiesmüller, 10.03.2026 10:12

PERG. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) Perg fordert eine zeitgerechte Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie.

ÖGB-Frauenvorsitzende Perg Gabriele Auinger (r.) und Sieglinde Luger. (Foto: privat)
ÖGB-Frauenvorsitzende Perg Gabriele Auinger (r.) und Sieglinde Luger. (Foto: privat)

„Blumen sind schon nett, aber sie zahlen keine Miete oder andere Lebenshaltungskosten. Was Frauen brauchen, ist gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit“, betont ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Christine Heitzinger zum Internationalen Frauentag am 8. März. Frauen würden in Oberösterreich im Schnitt 18 Prozent weniger verdienen als Männer. Das bedeutet einen Einkommensverlust von 12.900 Euro brutto pro Jahr. „Das ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Solange Frauen weniger verdienen, bleibt Gleichstellung ein leeres Versprechen“, so Heitzinger.

Transparente Gehälter als Schritt zur Gleichstellung 

Ein zentraler Ansatz für mehr Einkommensgerechtigkeit sei die EU-Lohntransparenzrichtlinie. Sie wurde 2023 beschlossen und muss bis Juni 2026 in Österreich umgesetzt werden. Der ÖGB fordert eine rasche und bestmögliche nationale Umsetzung. 

„Transparenz ist der Schlüssel zu fairer Bezahlung. Nur wenn sichtbar ist, wer wie viel verdient, können ungerechtfertigte Unterschiede beseitigt werden“, betont Gabriele Auinger, Frauenvorsitzende des ÖGB Perg. „Transparenz ist kein Angriff auf Unternehmen. Sie ist ein Werkzeug für Fairness. Wer fair zahlt, hat nichts zu befürchten.“


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