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„Die Polizei im Bezirk Perg soll weiterhin als verlässlicher Partner der Bevölkerung wahrgenommen werden"

Jennifer Wiesmüller, 31.03.2026 16:00

PERG/ENGERWITZDORF. Mit Florian Kierner aus Engerwitzdorf hat der Bezirk Perg einen neuen Bezirkspolizeikommandanten. Tips hat den 33-Jährigen zu seiner bisherigen Karrierelaufbahn sowie zu seinen Zielen in der neuen Funktion befragt.

Der neue Bezirkspolizeikommandant Florian Kierner. (Foto: LPD OÖ/Michael Dietrich)
  1 / 2   Der neue Bezirkspolizeikommandant Florian Kierner. (Foto: LPD OÖ/Michael Dietrich)

Wie Florian Kierner überhaupt zur Polizei gekommen ist? „Der Berufswunsch Polizist entstand bei mir schon sehr früh“, erzählt Florian Kierner. „Für mich war bald klar, dass ich einen Beruf mit Abwechslung und verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten ergreifen möchte.“ Nach seiner Polizeigrundausbildung sammelte Kierner Erfahrung auf verschiedenen Dienststellen. Als dienstführender Beamter war er auf der Polizeiinspektion Linz-Landhaus tätig. Seit 2015 ist Kierner zudem Mitglied der Einsatzeinheit Oberösterreich.

Ein Einsatzprofi

Nach Abschluss der Offiziersausbildung wurde Florian Kierner im Jahr 2023 zum Stadtpolizeikommando Linz versetzt, wo er als stellvertretender Leiter des Einsatzreferates Großeinsätze, Veranstaltungen und besondere Einsatzlagen plante und leitete. Mit 1. Februar 2026 trat er schließlich seine Funktion als Bezirkspolizeikommandant des Bezirks Perg an. Seine Amtseinführung wurde am 18. März in der Bezirkshauptmannschaft Perg offiziell gefeiert. Neben seiner Funktion als Bezirkspolizeikommandant ist Florian Kierner weiterhin als Offizier der Einsatzeinheit Oberösterreich bei Fußballspielen, Versammlungen und größeren Veranstaltungen tätig. Darüber hinaus ist er als Trainer und Vortragender im Bereich Einsatzmanagement aktiv.

Verantwortung für rund 100 Polizisten

In seiner neuen Funktion ist Florian Kierner oberster Polizeibeamter von knapp 100 Polizisten auf den Polizeiinspektionen Perg und Grein mit den Außenstellen Pabneukirchen und Mauthausen sowie der Kriminalassistenzdienststelle in St. Georgen an der Gusen. In seinen ersten Dienstwochen verschaffte sich Kierner bereits einen umfassenden Überblick über den Bezirk Perg und suchte den Austausch mit zahlreichen Verantwortlichen. „Die Region hat vieles zu bieten, unter anderem engagierte Gemeinden und einen guten gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Kierner. „Insbesondere schätze ich die gute Zusammenarbeit, von den Polizeiinspektionen über das Bezirkspolizeikommando zu den anderen Einsatzorganisationen, Behörden und wichtigen Institutionen im Bezirk.“

Verlässlicher Partner der Bevölkerung

Auf die Frage, was ihn an seiner neuen Aufgabe als Bezirkspolizeikommandant besonders motiviere, hat Kierner eine klare Antwort: „Die Möglichkeit, die Sicherheit im Bezirk aktiv mitgestalten zu können und dabei auch bestmögliche Rahmenbedingungen für die Polizisten zu schaffen. Denn diese leisten tagtäglich einen anspruchsvollen Dienst mit hoher Professionalität und großer Einsatzbereitschaft, oftmals unter schwierigen Bedingungen.“ Sein Ziel: „Die Polizei im Bezirk Perg soll weiterhin als verlässlicher Partner der Bevölkerung wahrgenommen werden.“

Auf dem Rennrad und in den Bergen

Wie der 33-Jährige den Ausgleich zwischen seiner Arbeit als Offizier und der Freizeit findet? „Durch klare Prioritäten, gute Selbstorganisation, durch kollegialen Zusammenhalt und die bewusste Nutzung von freien Zeiten“, so Kierner. „Der Dienst kann natürlich auch unregelmäßig sein, deshalb ist es mir umso wichtiger, Erholungsphasen aktiv zu gestalten. Und letztlich lernt man mit der Zeit immer besser, auf sich selbst zu achten und klare Grenzen zu setzen.“ Privat hält sich der neue Bezirkspolizeikommandant mit Rennradfahren und Krafttraining fit und ist gerne in den Bergen unterwegs.


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