GREIN. Die Feuerwehr Grein wurde gestern (14. Mai) zu einem Umwelteinsatz auf der Donau alarmiert. Ein Spaziergänger hatte über den Notruf einen größeren Ölfilm im Bereich des Greiner Hafens gemeldet. Nach dem Eintreffen erkundeten die Einsatzkräfte umgehend die Lage am Wasser und leiteten erste Maßnahmen ein.

Aufgrund des Ausmaßes der Verschmutzung wurden rasch weitere Spezialkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehr-Stützpunkte mit Ölsperren aus Hütting und Mauthausen rückten zur Unterstützung an. Parallel dazu lief auch auf der gegenüberliegenden niederösterreichischen Uferseite ein größerer Feuerwehreinsatz, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern.
Ölsperren errichtet
Mehrere Ölsperren wurden auf der Donau errichtet, um den Schadstoff aufzufangen und die Belastung für die Umwelt möglichst gering zu halten. Zusätzlich unterstützten Drohnen die Einsatzleitung mit aktuellen Lagebildern aus der Luft.
„Ein hoher Materialaufwand ist notwendig bei so viel Öl im Wasser, um eine Gefahr für die Umwelt so gering wie möglich zu halten“, schilderte Einsatzleiter Klaus Kurzbauer die Situation.
Ursache noch unklar
In enger Abstimmung mit den Sachverständigen der Bezirkshauptmannschaften Perg und Amstetten wurden weitere Maßnahmen zur Eindämmung und Beseitigung der Verunreinigung gesetzt.
Die Ursache der Ölverschmutzung ist noch unklar und wird weiter untersucht.


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