Vier Frauen aus dem Bezirk Perg schlossen #BeWirkwerkstatt 2030 ab
BEZIRK PERG. In Summe 40 Frauen aus ganz Oberösterreich waren Teil der ersten #BeWirkwerkstatt 2030. Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Christine Haberlander übergab die Abschlusszertifikate in feierlichem Rahmen an die Absolventinnen – darunter auch vier Frauen aus dem Bezirk Perg.

Im Zuge der #BeWirkwerkstatt 2030 wurden innovative Ideen von Frauen in Oberösterreich weiterentwickelt und in konkrete Umsetzung gebracht. Die Teilnehmerinnen arbeiteten von Oktober 2025 bis März 2026 in acht Modulen an ihren Vorhaben. Mit dabei waren auch Eva Steinkellner, Barbara Payreder, Kathrin Neunteufel-Steyer und Hildegard Greco aus dem Bezirk Perg.
Von Green Jobs bis Gleichstellung
Die im Programm entwickelten Projekte greifen zentrale gesellschaftliche Themen wie Gesundheit und Pflege, Community Nursing, Green Jobs, Klimabewusstsein und Energiewende ebenso wie Mint-Förderung, Berufsorientierung für Mädchen, Mentoring für Lehrlinge, Gleichstellung, Partizipation und Vernetzung auf. Auch neue Ansätze wie Mikro-Feminismus oder Frauen im Flugsport wurden entwickelt.
Experten-Impulse
Impulse kamen unter anderem von Johann Lefenda (Abteilung Trends und Innovationen des Landes Oberösterreich), Barbara Eidenberger (OÖ Nachrichten), Politikwissenschaftlerin Katrin Praprotnik, Philosophin Lisz Hirn sowie Hemma Rüggen vom Netzwerk Pioneers of Change und den Frauensprecherinnen der in der Oö. Landesregierung vertretenen Parteien.
Eine Diskussionsrunde mit Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Christine Haberlander, Feuerwehrkommandantin Sabine Humer und Medienexpertin Ulli Wright stellte die Frage in den Mittelpunkt, was es braucht, um ins Tun zu kommen und welche Rolle Zutrauen, Vertrauen und konsequentes Umsetzen dabei spielen.
Begleitet wurden die unterschiedlichen Lernmodule von Beate Zechmeister, Leiterin des Frauenreferates des Landes Oberösterreich, Brigitte Maria Gruber von der Frauen:Fachakademie Schloss Mondsee sowie Business-Coach Christina Pilsl, die die Teilnehmerinnen dabei unterstützten, ihre individuellen Projekte konsequent weiterzuentwickeln.
„Fundiertes Wissen, ehrlicher Austausch und konsequente Arbeit“
„In Oberösterreich bestimmt nicht das Geschlecht, was erreichbar ist. Wir unterstützen Frauen dabei, ihre Talente selbstbewusst zu nutzen und ihren eigenen Weg zu gehen“, betont Frauen-Landesrätin und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. „Mit der #BeWirkwerkstatt2030 haben wir engagierte Frauen aus ganz Oberösterreich zusammengebracht und Vernetzung, ihre persönliche Weiterentwicklung sowie den Zugang zu Entscheidungsräumen gefördert. Die #BeWirkwerkstatt 2030 vereint, was nötig ist: fundiertes Wissen, ehrlichen Austausch und konsequente Arbeit an konkreten Vorhaben. Die Teilnehmerinnen haben ihre Projekte nicht nur weiterentwickelt, sondern entscheidend vorangebracht.“
Beate Zechmeister, Leiterin des Frauenreferats Oberösterreich, ergänzt: „Entscheidend war die kontinuierliche Arbeit über mehrere Monate hinweg und entlang klarer inhaltlicher Schwerpunkte. Dadurch konnten tragfähige Projekte entwickelt werden, die nun umgesetzt werden.”


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