Besuch am Bio-Heumilchbetrieb Bauernfeind in Rechberg
RECHBERG. Anlässlich des Weltmilchtages besuchten Bezirksbäuerin Katrin Schober, Bauernbund-Bezirksobfrau Barbara Payreder und Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl den Bio-Heumilchbetrieb der Familie Bauernfeind in Rechberg. Der Familienbetrieb von Josef und Anita Bauernfeind stehe beispielhaft für die hohe Qualität und Vielfalt der heimischen Milchwirtschaft.

Seit 2010 bewirtschaftet Familie Bauernfeind ihren Bio-Heumilchbetrieb und verarbeitet einen Teil der erzeugten Milch direkt zu Schulmilch, Kakao und Joghurt weiter. Täglich verlassen rund 800 Becher den Hof und werden an etwa 33 Schulen und Kindergärten in den Bezirken Perg, Freistadt und Urfahr-Umgebung ausgeliefert.
Im Mittelpunkt des Betriebsbesuchs stand die Bedeutung regionaler Milchprodukte für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig wurde auf die Herausforderungen der Schulmilchaktion hingewiesen, da immer weniger Bildungseinrichtungen dieses Angebot in Anspruch nehmen.
Große Wertschätzung für Schulmilchbauern
„Unsere Schulmilchbäuerinnen und Schulmilchbauern vermitteln Kindern nicht nur hochwertige Lebensmittel, sondern auch Wissen über Landwirtschaft, regionale Kreisläufe und die Herkunft unserer Lebensmittel. Dieses Engagement verdient große Wertschätzung“, betonte Bezirksbäuerin Katrin Schober.
Bauernbund-Bezirksobfrau Barbara Payreder unterstrich die Bedeutung regionaler Wertschöpfung: „Wer heimische Milchprodukte konsumiert, stärkt unsere bäuerlichen Familienbetriebe und sichert regionale Lebensmittelversorgung. Gerade die Schulmilch zeigt, wie Landwirtschaft und Bildung erfolgreich zusammenwirken können.“
„Eine Erfolgsgeschichte“
Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Rosemarie Ferstl appellierte an Schulen und Kindergärten, das Angebot weiterhin zu unterstützen: „Die Schulmilchaktion ist eine Erfolgsgeschichte. Damit Kinder auch künftig täglich Zugang zu regionalen Qualitätsprodukten haben, braucht es das gemeinsame Engagement von Bildungseinrichtungen, Eltern und Landwirtschaft.“


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