Zeitzeugen erzählen im Schwertberger Volksheim
SCHWERTBERG. Das 10. Internationale Menschenrechtefestival findet von 5. bis 9. November 2026 statt. Auch die Marktgemeinde Schwertberg beteiligt sich mit Veranstaltungen.

Am Sonntag, 8. November, lädt der Arbeitskreis Bewusstseinsregion zum Gedenken an die Opfer der Mühlviertler „Hasenjagd“ ein. Die Begrüßung beginnt um 14 Uhr beim Mahnmal am Marktplatz. Anschließend wird die Gedenkveranstaltung im Hof der Marktgemeinde fortgesetzt. Sie wird musikalisch umrahmt.
Ab etwa 14.30 Uhr gibt es im Volksheim Schwertberg Kaffee und Kuchen. Um 15 Uhr beginnt dort ein Erzählcafé. Zeitzeugen aus Schwertberg berichten über ihre Jugend und persönliche Erlebnisse aus der Kriegs- und Nachkriegszeit.
Sie erzählen unter anderem von Begegnungen mit Kriegsflüchtlingen, Heimatvertriebenen und Zwangsarbeitern. Auch die Zeit nach der Befreiung und die Besatzungszeit mit Amerikanern und Russen kommen zur Sprache. Interviews, historische Fotos und Dokumente ergänzen die Gespräche.
Kinder und Jugendliche sind eingeladen, Fragen zu stellen und mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.
Ausstellung zur Bahngeschichte
Ebenfalls am 8. November wird die Sonderausstellung „Die vergessene Bahn“ in Schwertberg eröffnet. Sie widmet sich der historischen Bahnstrecke St. Valentin–Mauthausen–Gaisbach. Diese wurde 1872 als Teil einer geplanten Hauptverbindung der Monarchie in Richtung Triest eröffnet und 1956 stillgelegt.
Historische Fotos, ein Plan der Streckenführung, originale Bahnutensilien sowie Geschichten und Dokumente geben Einblicke in den früheren Bahnbetrieb. Die Ausstellung wurde vom Kulturverein Reoda Ried in der Riedmark erarbeitet und ist bis 23. November im Foyer des Gemeindeamtes Schwertberg zu sehen.








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