Freudentränen und Sektdusche: Perger Volleyballerinnen fixieren Aufstieg in die 1. Bundesliga
PERG. Unbändiger Jubel brandete am Sonntag kurz nach 15 Uhr in der Bezirkssporthalle Perg auf: Nach einem Service-Fehler des VC Mils war es amtlich, dass die Prinz Brunnenbau Volleys zwei Spiele vor Schluss der Meisterrunde als Champion der 2. Bundesliga und somit als Fixaufsteiger in die 1. Bundesliga feststehen.

Exakt zehn Jahre nach dem erstmaligen Aufstieg in die erste Volleyball Bundesliga – damals noch als ASKÖ VB Perg – ist der neu formierte Verein ab kommendem Herbst erneut im Kreis der besten Volleyballteams Österreichs mit dabei. Acht Siege in ebenso vielen Partien der Meisterrunde der zweiten Volleyball Bundesliga stehen derzeit auf der Haben-Seite der Mühlviertlerinnen. Die beiden Auswärtspartien gegen Graz und Feldbach am kommenden Wochenende sind eigentlich nur noch Formsache. Große Erleichterung herrschte nicht nur bei den Spielerinnen sondern auch bei den Funktionären. Sektionsleiter Manfred Rockenschaub hatte auf der Tribüne mit seinen Mädels mitgezittert und kämpfte im dritten Satz, als das Team beim 25:13 den besten Volleyball seit langem zeigte, mit Tränen der Rührung: „Ich freue mich einfach für die Spielerinnen. Das ist so eine sympathische Mannschaft. Alle wollten den Aufstieg. Es ist großartig.“ Unerwarteter Erfolg Dabei war der Aufstieg zu Saisonbeginn gar nicht auf dem Radar des Vereins, gab Teammanager Josef Trauner nach einer Sektdusche für seine Spielerinnen zu: „Wir mussten im Sommer den Abgang unserer zwei erfolgreichsten Angreiferinnen verkraften. Hätte mir im September jemand prophezeit, dass wir Meister werden, dann hätte ich ihn ganz sicher für verrückt erklärt.“


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