Strudengaucup: Nachtslalom vom Winde verweht, aber Kraftakt des Schorschi-Teams machte Samstagsrennen möglich
ST. GEORGEN AM WALDE. Am vergangenen Wochenende war der Schorschilift in St. Georgen/Walde Schauplatz des zweiten Rennwochenendes des Sparkasse Strudengaucup powered by Tips.

Das geplante Marathon-Wochenende mit Slalom und zwei Riesentorläufen wurde im wahrsten Sinn des Wortes vom Winde verweht. Aufgrund des Sturmes am Donnerstag wurde die Piste sehr in Mitleidenschaft gezogen und die Durchführung des Nachtslaloms war unter diesen Bedingungen nicht möglich. Allerdings gelang es den Schorschilift-Verantwortlichen um Manfred Buchberger in einem wahren Kraftakt, für die beiden Rennen am Samstag die Piste zu präparieren. So konnten die zwei Riesentorläufe wie geplant über die Bühne gehen
Über 70 Starter bei Renn-Doppelpack
Über 70 Starter aus den Vereinen des Strudengaucup machten sich auf den Weg nach St. Georgen und sorgten auf den von Cheftrainer Manfred Pernkopf ausgeflaggten Kurs für zwei spannende und hochklassige Rennen. Bei den Kindern war Maja Buchinger (Union Waldhausen/Dorfstetten) in beiden Rennen nicht zu schlagen und siegte zwei Mal vor Emilia Gassner (ASKÖ Schwertberg). Den dritten Rang belegten Lisa Fürst (ASKÖ St. Georgen/Walde) im ersten Rennen bzw. Pauline Steiner (Union Dimbach/Pabneukirchen) im zweiten Rennen. Bei den Burschen nutzten im 1. Lauf Jürgen Paireder und Lukas Fürst ihren Heimvorteil auf dem Schorschihang aus und siegten vor dem favorisierten Simon Schöfer (Union Dimbach/Pabneukirchen). Beim 2. Lauf konnte wurde Simon Schöfer seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich mit Tagesbestzeit den Sieg.
Lea Wöran setzte ihre Top-Serie bei den Damen fort
Die beiden Rennen bei den Damen waren auch an diesem Wochenende eine klare Angelegenheit für Lea Wöran von der Union Waldhausen/Dorfstetten. Sie setzte sich jeweils klar vor Hanna Keplinger (Union Dimbach/Pabneukirchen) und Julia Hochstöger (ASKÖ Schwertberg) durch. In der Gesamtwertung hat sie mittlerweile einen komfortablen Polster von 37 Punkten und der Sieg ist ihr unter „normalen“ Umständen wohl nicht mehr zu nehmen.
Alberto Steindl lieferte erneute Talentprobe ab
Bei den Herren waren die Augen der Zuschauer darauf gerichtet, ob sich Youngster Alberto Steindl nach seinen beiden Auftaktsiegen auch in St. Georgen wieder gegen die erfahrene Konkurrenz behaupten würde. Mit zwei beeindruckenden Läufen ließ er auch dieses Mal keinen Zweifel am Sieger aufkommen. Als einziger Starter blieb er in beiden Rennen unter 21 Sekunden und stellte im 2. Lauf mit 20,64 die Tagesbestzeit auf. Für seinen Teamkollegen Markus Leonhardsberger von der Union Waldhausen/Dorfstetten blieb in beiden Rennen nur der zweite Rang. Der dritte Platz ging mit Jonas Steinkellner (Union Waldhausen/Dorfstetten) ebenfalls in beiden Rennen an ein junges aufstrebendes Talent. In der Gesamtwertung beträgt der Vorsprung von Steindl auf Leonhardsberger allerdings nur 20 Punkte und die Entscheidung um den Sieger des Sparkasse Strudengaucup ist somit noch lange nicht gefallen. Die Mannschaftswertung wird nach vier Rennen von der Union Dimbach/Pabneukirchen angeführt. Alle Detailergebnisse der beiden Rennen gibt es auf www.skizeit.at nachzulesen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden