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SAXEN/ST.THOMAS. Am vergangenen Wochenende fand in Baba (Slowakei) ein Driftbewerb statt. Mit dabei auch die beiden Brüder Andreas und Reinhard Höbarth, die sich ganz dem Driften verschrieben haben.

Im Vordergrund: Reinhard in seiner Toyota Supra. (Foto: Lenka Juhasova)
Im Vordergrund: Reinhard in seiner Toyota Supra. (Foto: Lenka Juhasova)

Die Drift-Szene in Österreich ist, vor allem was Bewerbe betrifft, quasi ausgestorben.

Aktive Drifter, wie die Brüder Höbarth, weichen so immer wieder in die Nachbarländer aus, um sich dort unter Wettbewerbsbedingungen mit anderen zu messen.

Der vergangene Trip führte di beiden in die Slowakei, wo ein Lauf der „SK vs. CZ Drift Series“ statt fand.

Die beiden Mühlviertler begeisterten mit ihren speziell umgebauten Boliden das Publikum und konnten außerdem großartige Erfolge einfahren.

Ein erster Antritt und ein Stockerlplatz

In der Klasse „Pro2“ ging Andreas erstmals mit seinem neu aufgebauten Lexus V8 mit rund 310 PS an den Start und konnte gleich den 11. Platz in der Qualifikation belegen.

In den Battles, in denen immer zwei Kontrahenten im KO System direkt gegeneinander antreten musste er sich dann knapp aber doch geschlagen geben.

Für sein erstes Antreten bei so einem Event ein insgesamt mehr als zufriedenstellendes Ergebnis.

Sein Bruder Reinhard trat in der Klasse „Pro“ an. Etwas unerwartet konnte er dort mit seiner Toyota Supra V8 (545 PS) mit Platz 3 aufs Stockerl fahren und somit einen Pokal mit nachhause nehmen.

Schon in der Quali konnte er den hervorragenden 6. Platz erreichen und in spannenden Battles letztendlich bis ins kleine Finale driften. Damit wurden auch hier die Erwartungen übertroffen.

„Nach einigen Rückschlägen beim Aufbau der Autos, vor allem dem kapitalen Motorschaden bei Reinis Supra, sind diese Erfolge eine absolute Genugtuung. So kann es gerne weitergehen“, freuen sich die Höbarth Brüder auf die nächsten Events.


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