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MÜHLVIERTEL. Zahlreiche Gemeinden, Pfarren und Regionen im Mühlviertel nehmen am Dorf- und Stadtentwicklungsprogramm (DOSTE) des Landes OÖ teil. Dieses Programm unterstützt unterschiedliche Projekte, die zum Ziel haben, die Gemeinden lebens- und liebenswerter zu gestalten.

Begehung zum Thema „Barrierefreiheit“ in der Bezirkshauptstadt Perg
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Regionalmanager Josef Fürnhammer begleitet die DOSTE-Gemeinden bei der Gründung von DOSTE-Vereinen, bei der Projektentwicklung und der Umsetzung der Maßnahmen. Dazu zählen Projekte zur Verbesserung des Ortsbildes, die Erhaltung von historisch wertvollen Gebäuden, die Landschafts- und Grünraumgestaltung im Ortsgebiet, die Nachnutzung von leer stehenden Gebäuden und die Erstellung von Ortsentwicklungskonzepten.Die Arbeit der Regionalmanagement OÖ GmbH zielt auf einen nachhaltigen Ausbau der Lebensqualität in den oberösterreichischen Regionen ab. Eine durchdachte Infrastruktur, genügend Arbeitsplätze und beste Ausbildungsmöglichkeiten sind ausschlaggebend für die Lebensqualität einer Region. Ebenso wichtig sind die sogenannten weichen Faktoren wie Freizeit- und Kulturangebote, Betreuungsangebote und soziale Sicherheit. Barrierefrei durch die Heimatgemeinde Ein Schwerpunktthema in der Dorf- und Stadtentwicklung, mit dem sich alle Gemeinden auseinandersetzen müssen, ist die Barrierefreiheit. Sehr gut fortgeschritten ist diese Entwicklung in den Gemeinden der Region „Untere Feldaist“ (Hagenberg, Pregarten, Unterweitersdorf und Wartberg ob der Aist) im Bezirk Freistadt. Dort wurden im Rahmen der DOSTE Ortsbegehungen durchgeführt und Vorträge und Informationsveranstaltungen zur Sensibilisierung der Bevölkerung abgehalten. In einem eigens erstellten Informationsblatt erhalten Bauwerber einen guten Überblick über die Mindestkriterien des barrierefreien Bauens. Ein barrierefreier Zugang ist aber nicht nur bei Neubauten und öffentlichen Gebäuden wichtig, auch Freizeiteinrichtungen sollen allen Menschen zugänglich gemacht werden. So hat zum Beispiel die Gemeinde Rechberg einen barrierefreien Zugang zum Badesee umgesetzt. Auch in der Bezirkshauptstadt Perg widmet man sich dem Thema seit einigen Jahren verstärkt und hat Schlüsselstellen für die Barrierefreiheit definiert, an denen bauliche Maßnahmen erforderlich sind. Ortsplatzgestaltungen und neue Lichtkonzepte Die attraktive Neugestaltung der Ortszentren ist ein weiteres Ziel des DOSTE-Programms, dem sich viele Gemeinden widmen. Mit Begleitung der RMOÖ und unter Einbindung der Bürger wurden unter anderem in den Gemeinden Saxen, Stumberg und Weitersfelden zentrale Plätze neu gestaltet. In Pregarten wurde bei der Neugestaltung des Pfarrzentrums auch am Garten in der Pfarre St. Anna gearbeitet. Auch der Stadtplatz in Pregarten wird neu gestaltet. Die Bewohner wurden dazu eingeladen, verschiedene Gestaltungsvorschläge auf der Stadt-Website mit „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ zu bewerten. Nach der Auswertung der Umfrage werden dementsprechend die Ideen weiter verfolgt. In Kefermarkt werden derzeit Ideen für einen barrierefreien Zugang zur Pfarrkirche entwickelt. Besondere Projekte, um die Gemeinden in ein neues Licht zu rücken, wurden in Bad Zell und Perg umgesetzt. Mit einem neuen Lichtraumkonzept, bei dem Straßenlaternen Stück für Stück durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden und die Häuser mit einem nicht blendenden, angenehmen und doch hellen Licht beleuchtet werden, wird das gesamte Ortsbild freundlicher gestaltet. Neue Nutzungskonzepte für alte Gebäude im Zentrum Die Zwischen- und Nachnutzung von leer stehenden Gebäuden, die Leerstandsvermeidung aus Sicht der Gemeinden und aus Sicht der Eigentümer und Ideen zur Leerstandsbehebung sind ebenfalls zentrale Themen. Im Rahmen der Dorf- und Stadtentwicklungsprozesse wird die Bevölkerung hier aktiv in die Entwicklungen und die Ideen miteingebunden. “Leerstand muss als Chance genutzt werden, um historisch bedeutsamen Objekten neues Leben einzuhauchen“, so RMOÖ-Regionalmanager Josef Fürnhammer, „DOSTE forciert daher jene Projekte, die in den Ortszentren neue Nutzungsmöglichkeiten für alte Häuser suchen und umsetzen, anstatt neue Gebäude außerhalb der Ortszentren zu bauen.“ In Gutau wurden bereits einige Projekte umgesetzt. Dazu zählen die „Alte Schule“ und das „Kubus“.  

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