Perger Unternehmen engagieren sich in der Lehrlingsweiterbildung
PERG. Humanitäre Werte erleben, lernen und soziale Verantwortung übernehmen: Bereits seit 2015 können Lehrlinge ergänzend zu ihrer fachlichen Ausbildung in die Wertewelt des OÖ. Roten Kreuzes eintauchen. Auch heuer sind wieder neue Firmen aus dem Bezirk mit an Bord um die Werteausbildung ihrer Lehrlinge zu unterstützten.

Bei der dreistufigen Weiterbildung steht pro Lehrjahr ein Modul auf dem Programm: Ein Outdoor-Action-Erste-Hilfe-Kurs, das Wertecamp im Erlebnishaus Litz am Attersee und ein Sozialerlebnistag, an dem die Lehrlinge mit den Helfern mitarbeiten und so „Rotkreuz-Luft“ schnuppern. Entweder im Rettungsdienst, bei Essen auf Rädern, im Rotkreuz-Markt oder im Seniorentageszentrum in Perg. Ziel dieser humanitären Werteausbildung ist – neben der Stärkung des Teamgefüges – das Auseinandersetzen mit den eigenen Werten, den Werten des Unternehmens und dem eigenen Handeln. Die jungen Menschen sollen außerdem dazu angeregt werden, soziale Verantwortung zu übernehmen.
Positiv für Persönlichkeitsentwicklung
Im Jahr 2015 hat die Werteausbildung im Bezirk Perg mit den Firmen Baumann Glas, Hueck Folien und Metallbau Payreder gestartet. Seit diesem Jahr sind nun auch Bulmor industries, Metallbau Blauensteiner und Petschl Transporte mit an Bord. 31 Lehrlinge aus diesen sechs Perger Vorzeigebetrieben haben 2018 die drei Module absolviert - seit 2015 waren es insgesamt 60. „Wir sehen die Kooperation mit dem OÖ. Roten Kreuz als wesentliche Bereicherung für unsere Auszubildenden. Neben der klassischen Lehrlingsausbildung trägt das Hinterfragen von Grundwerten, persönlichen Werten und Unternehmenswerten zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Kollegen bei“, erklärt Thomas Pleli von Bulmor industries. „Die Arbeitsgruppen während der Seminare verbessern die Zusammenarbeit miteinander und das Verständnis füreinander. Es ist für uns klar spürbar, dass sich der Umgang mit der gesamten Kollegenschaft verbessert hat sowie Anforderungen auch verstanden und nicht einfach nur abgearbeitet werden“, meint er weiter.


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