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BEZIRK PERG. Mit 1. November tritt das generelle Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft. Vor allem Bars oder Cafés werden unter dem neuen Gesetz leiden.

In allen gastronomischen Betrieben ist ab 1. November das Rauchen verboten. Foto: Weihbold
In allen gastronomischen Betrieben ist ab 1. November das Rauchen verboten. Foto: Weihbold

„Im Großen und Ganzen ist das Rauchverbot in der Gastronomie schon in Ordnung. Gerade in der Speisegastronomie ist das Rauchverbot meiner Meinung nach kein so großes Thema, da in diesem Bereich auch schon viele Wirtshäuser und Restaurants umgestellt haben. Die Leidtragenden sind aber natürlich die Kaffeehäuser und Bars“, ist Bezirks-Wirtesprecher Christian Geirhofer aus Schwertberg überzeugt. „Der Vorteil für die Bars ist, das die gleiche Regelung auch für Vereinslokale gilt“, betont er weiter.

Anrainer-Probleme vorprogrammiert

Geirhofer fürchtet auch, dass das Rauchverbot in der Nachtgastronomie mit Anrainer-Beschwerden über Lärm einhergeht und dabei im Umkehrschluss wieder die Wirte in die Verantwortung gezogen werden. „Auch ist es natürlich nicht ungefährlich. Die Raucher müssen vor das Lokal, das womöglich auf einer befahrenen Straße wie etwa in der Stadt Perg liegt, sind schon angetrunken und achten nicht mehr so auf den Straßenverkehr – da kann natürlich schnell ein Unfall passieren. Ich selbst führe mein Restaurant seit drei Jahren rauchfrei, weil der Qualm zum Schluss für meine Mitarbeiter nicht mehr tragbar war. Aber ich habe das Glück, einen Innenhof zu besitzen. Dort habe ich ein nettes Platzerl für Raucher mit Decken und Heizschwammerl eingerichtet, das durchaus zum Verweilen einlädt. Das kann ich, sofern die Möglichkeit besteht, allen Gastronomen ans Herz legen.“ Abschließend betont der Wirtesprecher: „Aber auch die Genussraucher bleiben durch das Rauchverbot auf der Strecke. Denn die gemütliche Zigarre mit Whiskey in der Hand fällt so endgültig weg.“


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