"Arbeitsplätze im Bezirk Perg schaffen und sichern hat oberste Priorität": LAbg. Anton Froschauer begrüßt Investitionen
BEZIRK PERG. 247 Millionen Euro werden 2020 in Arbeit und Qualifizierung investiert – bis 2030 fließt eine Milliarde in den Standort. Wichtige Impulse werden auch für den Bezirk Perg gesetzt.

„Im Bezirk Perg hat das Schaffen und Sichern von Arbeitsplätzen oberste Priorität“, betont Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Anton Froschauer. „Die europäische Wirtschaft verlangsamt derzeit allgemein das Tempo. Umso stärker wollen wir als Region aufgestellt sein und die nötigen Schritte tun, damit Beschäftigung entsteht und Wohlstand und Sicherheit gewährleistet bleiben“, so Froschauer.
Arbeitsmarkt im Bezirk Perg Top
Perg liegt im aktuellen Monatsbericht des Arbeitsmarktservice sowohl bei der Arbeitslosenquote (5,1%), als auch der Jugendarbeitslosigkeit (5,0%) in den Top-6 der oberösterreichischen Bezirke. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,7% bei den über 50-jährigen konnte man sich gar unter den Top-3 im Vergleich der oberösterreichischen Bezirke platzieren. „Nichts desto trotz: jeder und jede Arbeitslose ist eine(r) zu viel. Deshalb sind die geplanten Investitionen des Landes in Arbeit und Qualifizierung goldrichtig“, hält Anton Froschauer fest. Während rund 1.600 Personen aktuell als arbeitslos vorgemerkt sind, konnten 429 offene Stellen nicht besetzt werden.
Fokus auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt
Insgesamt 247 Millionen Euro (Plus 6,5 Prozent gegenüber 2019) investiert das Land im Jahr 2020 in Arbeit und Qualifizierung. Ein besonderer Fokus wird auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, insbesondere von Frauen sowie von Langzeitarbeitslosen gelegt. Darüber hinaus fließen bis 2030 insgesamt eine Milliarde Euro in den Standort Oberösterreich. „Das sind auch extrem wichtige Impulse für den Bezirk Perg, der als Arbeitsstandort eine besondere Bedeutung hat. Denn hier befinden sich zahlreiche Leitbetriebe und innovative Klein- und Mittelbetriebe, die dringend Fachkräfte benötigen“, erklärt Bezirksparteiobmann Froschauer.
Oberösterreich im Vormarsch
Seit dem Amtsantritt von Landeshauptmann Thomas Stelzer hat sich Oberösterreich im Vergleich der Industrieregionen Europas (86 Regionen) gleich um 17 Plätze verbessert und auf Platz 34 vorgearbeitet. Ziel von Landeshauptmann Stelzer ist es, dass Oberösterreich zu einem der führenden Standorte Europas aufsteigt. „Da spielt das Mühlviertel mit seinen tüchtigen Menschen und innovativen Betrieben eine besondere Rolle. Wir wollen, dass die Unternehmen bei uns weiter investieren und für Beschäftigung sorgen. Denn das schafft Wohlstand und soziale Sicherheit in unserem Bezirk Perg“, sagt Froschauer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden