Schritt-Tempo statt Fahrverbot am Schwertberger Radweg
SCHWERTBERG. Bürgermeister Max Oberleitner freut sich, dass letzte Woche der Baustart für die Verlängerung des Radweges an der B3c in Furth Richtung Gärtnerei Langeder erfolgte.

Somit können bald alle Schulkinder bzw. Lehrlinge und Arbeitnehmer des Technologie-Park Furths sicher zur Haltestelle Aisthofen gelangen. Erst 2017 wurde mit dem ersten Teil des Radweges in Furth begonnen. Das jetzige 240 Meter lange Baulos ist etwas aufwendiger. Die Fertigbetonwände der Einfriedung der Gärtnerei Langeder und eines Einfamilienhauses müssen um einen Meter zurückversetzt werden, damit der neue Geh- und Radweg mit Grünstreifen noch entlang der B3c Platz findet.
Konsens beim Radweg
Mittlerweile gelassen nimmt der Bürgermeister auch die im Sommer geäußerte SPÖ-Kritik am Fahrverbot für Mopeds und Radler über den Steg in den Park. „Diese Kritik hätte man in einem persönlichen Gespräch leicht ausräumen können, statt das Radweg-Projekt zu verunglimpfen“, so Oberleitner, der stets um einen Konsens und Zusammenarbeit in der Gemeinde bemüht ist. „Ich habe die 'alte' Fahrverbotstafel entfernen lassen und 'Schritt-Tempo' verordnet – was nichts anderes bedeutet, dass man als Radfahrer auf Fußgänger oder entgegenkommende Radler Rücksicht nehmen muss“, betont der Bürgermeister. Aufgrund der zu geringen Breite darf der Steg nicht beidseitig als Radweg ausgewiesen werden. Bei der nächsten Sanierung soll der Steg jedenfalls verbreitert werden.
Der ÖAMTC begutachtete ebenfalls die neue R30-Radwegverbindung durch Schwertberg und konnte von mir beim Dachsbergsteg zur Errichtung eines Rad-Stützpunktes bewegt werden, der noch heuer für den Spät-Herbst vorgesehen ist.


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