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SCHWERTBERG. Radfahren ist beliebter denn je, daher sind neue Radwege auch wichtige Investitionen. Doch der neue Radweg in Schwertberg sorgt laut der SPÖ Schwertberg für Verwirrung und Kritik.

  1 / 2   Die Einmündung des R30 in die überlastete Aisttal-Landesstraßebirgt hohes Gefahrenpotential (Foto: SPÖ Schwertberg)

Beim Weg durch Schwertberg führt der neue Radweg R30 kreuz und quer durch das Gemeindezentrum, dabei kommt es immer wieder vor, dass Besucher die Orientierung verlieren. Auch wird der Radweg über Abschnitte geleitet, wo Radfahren eigentlich verboten ist, daher darf das Rad dort eigentlich nur geschoben werden. Insider sprechen schon von einem „Schiebe-Radweg“. „Es gibt aber auch echte Gefahrenstellen, an denen Unfälle fast vorprogrammiert sind“, erklärt SPÖ-Vizebürgermeister Karl Weilig. „In Schulnähe mündet der Radweg im spitzen Winkel in die Aisttal-Landesstraße, das Risiko ist für die Radfahrer hier enorm“, ist Weilig überzeugt. Dies ist auch der Grund warum die SPÖ-Fraktion dem Projekt die Zustimmung verweigerte. „Rechnet man den Steg über die Aist dazu, wurden hier für wenige Kilometer eines lückenhaften Radweges mehr als 600.000 Euro Steuergeld verbraucht, dafür ist das Ergebnis aber bescheiden“, so Weilig abschließend.

Bürgermeister weist Kritik zurück

„Für mich ist diese Kritik nicht nachvollziehbar, weil wir haben überlegt, wie das Radfahren in Schwertberg attraktiver wird. Und diese 600.000 Euro, die wir dann für den Radweg investiert haben, sind wirklich sinnvoll angelegt. Wenn es nach der SPÖ gegangen wäre, dann hätten wir heute noch nichts“ betont Bürgermeister Max Oberleitner. Dort wo noch Engstellen oder kleine Probleme sind, wird weitergearbeitet. So auch auf Höhe Billa. Dort wird man sich bemühen eine andere Kreuzungsgestaltung zu machen, aber das war laut Bürgermeister Oberleitner in der Kürze nicht möglich. „Doch die Radfahrer haben trotzdem eine Verbesserung. Denn die Freizeitsportler und Schüler müssen nicht mehr auf der stark befahrenen Aisttalstraße fahren. Es sorgt also definitiv für mehr Verkehrssicherheit. Und es ist geplant, das Radwegenetz auch in die Nachbarsgemeinden weiterzuführen. Es ist also ein vorläufiger Stand“, so Oberleitner und weiter meint er: „Wenn man Spitzfindigkeiten sucht, dann findet man die auch. Aber wir hätten bis heute noch nichts bewirkt, wenn wir auf die Zustimmung der SPÖ gewartet hätten.“


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