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SCHWERTBERG. Die Gemeinde Schwertberg bekommt einen neuen Bauhof. Der Bau erfolgt ökologisch nachhaltig und soll künftig den Arbeitsalltag der Mitarbeiter im Bau- und Wasserbauhof erleichtern. Nach dem Einzug der Bauhof-Mitarbeiter erfolgt der nächste Spatenstich und das zwölf Millionen Euro teuere Gesundheitszentrum, finanziert durch die Neue Heimat, wird gebaut.

  1 / 2   Landesrat Max Hiegelsberger (5.v.l.) und Bürgermeister Max Oberleitner (5.v.r.) führten den Spatenstich gemeinsam mit bauausführenden Firmen, der Gemeinde und Mitarbeitern des Bauhofs durch. (Foto: Tips/Mai)

„Die Spatenstichfeier am 17. August hatte für die Gemeinde Schwertberg einen besonderen Stellenwert. Denn sobald der Bauhof fertig und bezogen ist, wird das Areal des alten Bauhofes an der Schacherbergstraße abgerissen und der Bau für das neue Gesundheitszentrum beginnt“, blickt Bürgermeister Max Oberleitner in die nahe Zukunft. Anwesend beim Spatenstich war auch Agrar- und Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger: „Der Spatenstich ist ein Zeichen für Lebensqualität. Ein Bauhof ist ein wichtiges Organ in einer Gemeinde, in welches wir hier investieren.“

Bereits seit Beginn des Monats laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die Baustelle wurde von der Firma Hentschläger eingerichtet und die Löcher für die Köcherfundamente der Garagen bereits gegraben. Noch im diesjährigen Herbst werden die Fertigteilelemente für den neuen Bauhof angeliefert. Das 2,5 Mio. Euro teure Projekt soll bis Sommer 2022 errichtet werden. Es wird in ökologisch nachhaltiger Bauweise, wie mit einer Holzfassade, Fassadenbegrünung, CO2-Fühler für Garagen, ausgeführt. Durch die Einbindung der Bauhof-Mitarbeiter bei der Detailgestaltung können in Zukunft Arbeitsabläufe erleichtert werden.

Sorgen der Anrainer beachtet

Im Vorfeld des Baus wurden die Anraineranliegen zur Lärmminderung abgeklärt. Damit der Lärm eingedämmt wird, werden die Splittboxen nun nicht in der Mitte, sondern mit der Rückwand an die Außenseite des Areals versetzt. Zusätzlich soll noch ein begrünter Erdwall oder eine Lärmschutzwand die Lärmbildung vom Bauhof und vom ASZ eindämmen. Außerdem wird mit der geplanten Renaturierung des Poneggenbaches in den nächsten Jahren noch ein Grünschutzgürtel zwischen Bauhof und der Poneggner Siedlung entstehen.


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