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BEZIRK PERG. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Perg liegt im Jänner unter dem Vorjahresniveau (-26,4 Prozent) und unter dem Niveau von 2020 (-17,2 Prozent). Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 4,2 Prozent unter dem oberösterreichischen Durchschnitt von 5,4 Prozent.

 (Foto: Wodicka)
(Foto: Wodicka)

„Das Beschäftigungswachstum im Bezirk Perg nimmt weiter zu. Die Langzeitbeschäftigungslosigkeit sinkt. Dennoch ist das Arbeitsmarktservice bei der Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt nach wie vor gefordert. Die rasche Vermittlung von arbeitslosen Personen und der steigende Fachkräftemangel stehen 2022 im Mittelpunkt.“ sagt Stefan Gringinger, stellvertretender Leiter AMS Perg, über die aktuellen Jänner-Zahlen.

Detaillierte Zahlen

Im Jänner waren 1.353 Personen im AMS Perg arbeitslos gemeldet (463 Frauen, 890 Männer). 392 Personen waren im Auftrag des AMS in einer Weiterbildungs- oder Schulungsmaßnahme. 58 Prozent der beim AMS vorgemerkten Personen verfügen nur über einen Pflichtschulabschluss. Die Unterstützung bei fehlenden Sprachkenntnissen und die Höherqualifizierungen auf Fachkräfteniveau sind hier die Schwerpunkte. Das AMS leistet bei der Bewältigung des qualifikatorischen Strukturwandels und bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch Qualifizierung einen wichtigen Beitrag. Arbeitslose Personen nach erfolgreicher Qualifizierung rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren ist hier entscheidend.

Stellenmeldungen auf hohem Niveau

Ende Jänner waren insgesamt 871 offene Stellen gemeldet, was ein Plus von über 41 Prozent im Vergleich zum Jänner 2021 bedeutet. Perger Betriebe meldeten dem AMS Perg 435 neue Personalbedarfe, 120 Stellen konnten erfolgreich besetzt werden.


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