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BEZIRK PERG. 1.160 Pflegebetten in Alten- und Pflegeheimen in Oberösterreich stehen aktuell aufgrund von Personalmangel leer. Im Rahmen der oö. Fachstrategie Pflege wird auch auf Fachkräfte aus Drittstaaten gesetzt. Im Bezirk Perg sind mittlerweile zwölf philippinische Pflegekräfte im Einsatz.

Der Bedarf an Pflegekräften steigt weiter. (Foto: Photographee.eu/stock.adobe.com)
Der Bedarf an Pflegekräften steigt weiter. (Foto: Photographee.eu/stock.adobe.com)

Gemeinsam mit dem Sozialhilfeverband Perg hat das Land OÖ den ersten Piloten zur Rekrutierung von philippinischen Pflegekräften. Anfang des Jahres kamen die ersten, aktuell sind zwölf Kräfte von den Philippinen über den Sozialhilfeverband Perg in Seniorenzentren im Bezirk tätig. Diese haben auf den Philippinen eine diplomierte Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Für die Anerkennung der Ausbildung in Österreich erfolgen Ergänzungsausbildungen.

Erfolgreich bestanden

Alle zwölf Pflegekräfte haben die Prüfungen bestanden und auch den praktischen Teil erfolgreich absolviert, heißt es aus dem Büro von Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). Die Pflegekräfte sind im Gesundheits- und Pflegeregister eingetragen und in der Pflegefachassistenz im Einsatz. Im nächsten Schritt werden die Fachkräfte in der Diplom-Kranken- und Gesundheitspflege aufgeschult, an der FH OÖ.

40 weitere Kräfte sollen demnächst kommen

Auch läuft die Rekrutierung weiter. 40 philippinische Pflegekräfte sind laut Büro Hattmannsdorfer in unmittelbarer Vorbereitung, um demnächst nach OÖ zu kommen. Die Bewerbungscalls vor Ort auf den Philippinen würden dabei permanent laufen.

„Wollen Projekt ausweiten“

„Ich bekenne mich dazu, dass es neben weiteren Maßnahmen eine qualifizierte Zuwanderung braucht, damit wir unseren Wohlstand halten und auch im Sozialbereich eine professionelle, umfassende Pflege und Betreuung sicherstellen können. Die ersten philippinischen Pflegekräfte wurden im Bezirk Perg sowohl von den Bewohnern als auch den Kollegen sehr gut aufgenommen, daher werden wir dieses Pilotprojekt ausweiten“, so Sozial-Landesrat Hattmannsdorfer.


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